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Taylor Swifts "The Fate of Ophelia" gewinnt MTV VMA und macht Wiesbadener Jugendstilgemälde weltberühmt

award · 2026-09-28

Bei den MTV Video Music Awards wurde Taylor Swifts Clip "The Fate of Ophelia" als Video des Jahres ausgezeichnet. Das Musikvideo zitiert Friedrich Heysers Gemälde "Ophelia" von 1900 aus dem Museum Wiesbaden fast eins zu eins und verknüpft es mit Werken von John Everett Millais, Arthur Hughes und John William Waterhouse. Das Museum Wiesbaden verzeichnet seither einen Besucheransturm; eine Sonderführung mit freiem Eintritt für Besucher in Swift- oder Ophelia-Outfits war innerhalb von zwei Tagen ausgebucht. Das Video inszeniert weitere Frauenarchetypen: ein Marilyn-Monroe-Zitat in Versace, eine 60er-Jahre-Girlgroup in Roberto Cavalli als Hommage an The Ronettes und eine Busby-Berkeley-Musicalszene mit Choreografie von Mandy Moore. Swift übernimmt Regie und Bildkontrolle und kehrt die passive Ophelia-Ikonografie in eine aktive Künstlerinnenrolle. Der Clip nutzt das Prinzip des Reenactment, von Tableaux vivants bis zu Lockdown-Memes, und inszeniert Szenen als zirkulierende Bühnenbilder, in denen William Ettys "The Sirens and Ulysses" als Subtext erscheint. Walter Benjamins Aura-Begriff wird umgekehrt: Reproduzierbarkeit steigert die Reichweite, das Digitale liefert den Impuls, das Museum die Dauerhaftigkeit. Der Text ist eine aktualisierte Version eines Artikels aus Oktober 2025.

Key facts

  • Taylor Swifts Musikvideo "The Fate of Ophelia" wurde bei den MTV Video Music Awards als Video des Jahres ausgezeichnet.
  • Das Video zitiert Friedrich Heysers Gemälde "Ophelia" (1900) aus dem Museum Wiesbaden fast eins zu eins.
  • Weitere referenzierte Künstler sind John Everett Millais, Arthur Hughes und John William Waterhouse.
  • Das Museum Wiesbaden bietet eine Sonderführung an, die Song und Gemälde verbindet; Besucher in Swift- oder Ophelia-Outfit erhalten freien Eintritt.
  • Die Sonderführung war zwei Tage nach Ankündigung ausgebucht.
  • Das Video enthält ein Marilyn-Monroe-Zitat in Versace, eine 60er-Jahre-Girlgroup in Roberto Cavalli als Hommage an The Ronettes und eine Busby-Berkeley-Szene mit Choreografie von Mandy Moore.
  • Swift fungiert im Video als Regisseurin und kontrolliert die Bildökonomie; die Ophelia-Pose wird überlebt statt passiv dargestellt.
  • Der Clip nutzt das Prinzip des Reenactment und bezieht sich auf William Ettys "The Sirens and Ulysses" als Subtext.

Entities

Artists

Institutions

  • MTV Video Music Awards
  • Museum Wiesbaden
  • Versace
  • Roberto Cavalli
  • The Ronettes

Locations

  • Wiesbaden
  • Germany

Sources