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Venedig 2026: „Dau“ als visuell gewaltiges Arthousekino, John Malkovich mit Oscar-Chancen

festival-fair · 2026-09-15

Das 83. Filmfestival von Venedig ist mit gemischten Ergebnissen zu Ende gegangen. Zunächst gab es Sorgen über mögliche politische Kontroversen bei Filmen wie „Dau“, „Naza“ und „Musk“, doch nach der Preisverleihung blieben nur wenige Themen strittig. Nach zwei Jahrzehnten wurde das ehrgeizige Projekt „Dau“ abgeschlossen und bietet ein visuell beeindruckendes Arthouse-Erlebnis, das auf fast unangenehme Weise berührt. Der Film „Naza“, der den Gaza-Krieg thematisiert, erhielt einen überwältigenden Applaus. John Malkovich wurde für seine Rolle in „Wild Horse Nine“ von Martin McDonagh mit dem Schauspielpreis ausgezeichnet. Darin spielt er einen desillusionierten Agenten, der 1973 den Putsch gegen Salvador Allende plant. Malkovich hat nun bessere Chancen auf einen Oscar nach 33 Jahren seit seiner letzten Nominierung. Einige Filme des Festivals werden trotz des schwachen Jahrgangs im Gedächtnis bleiben.

Key facts

  • Das 83. Filmfestival von Venedig endete mit einer durchwachsenen Bilanz.
  • Das Mammutprojekt „Dau“ wurde nach 20 Jahren fertiggestellt.
  • „Dau“ wird als visuell gewaltiges Arthousekino beschrieben, das auf fast unangenehme Weise unter die Haut geht.
  • Für „Naza“ zum Gaza-Krieg gab es rekordverdächtig langen Applaus.
  • John Malkovich gewann den Schauspielpreis für „Wild Horse Nine“ von Martin McDonagh.
  • Malkovich spielt einen lebensmüden Agenten, der 1973 in Chile den Putsch gegen Salvador Allende vorbereitet.
  • Sam Rockwell spielt Malkovichs Kollegen in „Wild Horse Nine“.
  • 33 Jahre nach seiner letzten Nominierung sind Malkovichs Oscar-Chancen gestiegen.

Entities

Artists

  • John Malkovich
  • Martin McDonagh
  • Sam Rockwell
  • Salvador Allende

Institutions

  • Filmfestival von Venedig

Locations

  • Venedig
  • Italien
  • Chile
  • Gaza

Sources