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Südkoreas Digitalisierung als Exklusionsfalle: Von Taxis, Windeln und KI-Tokens

digital · 2026-09-30

Südkorea zählt zu den am stärksten digitalisierten Nationen und ist ein Vorreiter im Bereich Künstliche Intelligenz. Samsung Electronics und SK Hynix prognostizieren für 2023 unerwartete Gewinne durch Chips, die für KI-Datenzentren benötigt werden. Gleichzeitig kündigte die Regierung an, bis 2026 Rekordsteuereinnahmen von über 311 Milliarden Euro zu erzielen und die nationalen KI-Plattformen auszubauen. Im Rahmen der Initiative "KI für alle" sollen Bürger unbegrenzte Tokens für lokale KI-Modelle erhalten. Dennoch bringt die Digitalisierung Herausforderungen mit sich: Viele, darunter eine ältere Dame in Seoul, haben Schwierigkeiten, Taxis zu bestellen, ohne ein Smartphone, eine koreanische Telefonnummer oder geeignete Apps. Zudem erhöhen nationale Plattformen wie Naver die Hürden für Ausländer, während die neue Hotline 120 für Taxibestellungen nur von 8 bis 22 Uhr erreichbar ist.

Key facts

  • Südkorea gilt als eines der am weitesten entwickelten Länder bei Digitalisierung und KI
  • Samsung Electronics und SK Hynix verzeichnen für dieses Jahr unerwartete Gewinne durch KI-Chips und Speicher
  • Die südkoreanische Regierung erwartet 2026 Rekordsteuereinnahmen von über 311 Milliarden Euro
  • Die Kampagne "KI für alle" soll jedem Bürger unbegrenzt viele Tokens für nationale KI-Modelle bereitstellen
  • Ziel ist größere Unabhängigkeit von US-amerikanischen und chinesischen Firmen wie Open AI, Google und Deepseek
  • Eine alte Frau wartete in Seoul bei über 35 Grad stundenlang vergeblich auf ein Taxi
  • Beliebte Restaurants verlangen digitale Wartenummern per Touchscreen mit koreanischer Telefonnummer
  • Die Hotline 120 für Taxibestellungen älterer Menschen ist nur zwischen acht und 22 Uhr erreichbar

Entities

Institutions

  • Samsung Electronics
  • SK Hynix
  • Open AI
  • Google
  • Deepseek
  • Naver
  • Monopol

Locations

  • Südkorea
  • Seoul

Sources