Ukrainische Mutter berichtet über Zwangsrekrutierung ihres Sohnes
Die als "Busifizierung" bekannte Rekrutierungspraxis der ukrainischen Armee stößt auf wachsenden Widerstand. Junge Männer fliehen ins Ausland oder tauchen unter. Sofia, deren Name geändert wurde, erzählt von ihrem Sohn, der sich nicht freiwillig zum Dienst gemeldet hatte. Am 15. Mai erschienen Rekrutierungsbeamte abends an seiner Arbeitsstelle und nahmen ihn mit. Seit Mai hat Sofia nichts mehr von ihm gehört. Wo er sich befindet, weiß sie nicht. "Man gibt mir keinerlei Informationen", sagt sie weinend. "Wenn er in der Todeszone ist …" Sie mag den Gedanken nicht zu Ende führen und tupft mit einem weißen Taschentuch die Tränen von ihren Wangen. Die Reportage schildert das Schicksal einer älteren Frau mit kurzen schwarzen Haaren, die vergeblich versucht, Informationen über ihren Sohn zu erhalten. Der Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
Key facts
- Die Rekrutierungspraxis in der Ukraine wird als "Busifizierung" bezeichnet
- Sofia ist der geänderte Name einer Ukrainerin
- Ihr Sohn meldete sich nicht freiwillig zum Dienst
- Am 15. Mai nahmen Rekrutierungsbeamte ihren Sohn abends an seiner Arbeitsstelle mit
- Seit Mai hat Sofia nichts mehr von ihrem Sohn gehört
- Sofia weiß nicht, wo sich ihr Sohn befindet
- Sofia sagt, sie erhalte keinerlei Informationen
- Der Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag
Entities
Artists
- Sofia
Institutions
- Freitag
Locations
- Ukraine