Taryn Simon verwandelt Guggenheim-Rotunde in Murmelbahn
Im Guggenheim Museum in New York hat die US-Künstlerin Taryn Simon eine interaktive Murmelbahn für ihre Ausstellung „Father Country I Do Love You“ geschaffen. Besucher können eine Kurbel betätigen, die einen bunten Plastikball freigibt, der durch eine Spirale rollt und in einem hölzernen Behälter landet. Die Ausstellung, die am 18. September 2026 eröffnet und bis zum 14. März zu sehen ist, beleuchtet das Leben eines US-Bundesagenten sowie Simons eigenen Vater. Gleichzeitig erzielte Wassily Kandinskys „Villa Seeburg am Staffelsee“ (1911) bei Ketterer in München 4,4 Millionen Euro, während Ferdinand Hodlers „Sonnenuntergang am Genfersee von Caux aus“ (1917) 6 Millionen Schweizer Franken und Gerhard Marcks’ Bronzeplastik „Sich niedertuende Kuh“ (1949) 22.000 Euro einbrachte.
Key facts
- Taryn Simons Ausstellung „Father Country I Do Love You“ eröffnete am 18. September 2026 im Guggenheim Museum in New York.
- Es ist die erste große Einzelausstellung einer Fotografin in der Guggenheim-Rotunde.
- Die Schau läuft bis zum 14. März.
- Besucher können an einer Kurbel drehen, um einen Plastikball durch eine Holzbahn die Spirale hinunterrollen zu lassen.
- Die Murmelbahn wurde in Gedenken an Simons Vater, einen ehemaligen US-Bundesagenten, in die Ausstellung integriert.
- Wassily Kandinskys „Villa Seeburg am Staffelsee“ (1911) erzielte bei Ketterer in München 4,4 Millionen Euro.
- Ferdinand Hodlers „Sonnenuntergang am Genfersee von Caux aus“ (1917) erreichte bei Koller in Zürich 6 Millionen Schweizer Franken.
- Gerhard Marcks’ Bronze „Sich niedertuende Kuh“ (1949) wurde bei den Ahrenshooper Kunstauktionen am 1. August von 12.000 auf 22.000 Euro gesteigert.
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