Streetworker Burak Caniperk über armutsgefährdete Kinder in Berlin-Schöneberg
Burak Caniperk arbeitet als Streetworker für die Organisation Outreach in Berlin-Schöneberg. Seine Tätigkeit findet genau dort statt, wo sich Jugendliche treffen: Er spielt mit ihnen Fußball, kocht und unterstützt sie bei Bewerbungen. Auf Instagram macht er aufmerksam auf die Geschichten dieser jungen Menschen und behandelt oft übersehene Themen. In einem Gespräch mit der Wochenzeitung der Freitag spricht er über die Auswirkungen von Kinderarmut in seinem Alltag. Er erwähnt die alarmierende Prognose, dass im Jahr 2026 jedes siebte Kind von Armut betroffen sein könnte, während gleichzeitig die Mittel für soziale Dienste gekürzt werden. Caniperk kritisiert, dass die Entscheidungsträger keine Ahnung von den Herausforderungen haben, wie das Zurückstellen von Nutella. Der Artikel ist von Lilli Zenth.
Key facts
- Burak Caniperk ist Streetworker beim Träger Outreach in Berlin-Schöneberg
- 2026 war jedes siebte Kind armutsgefährdet
- Gleichzeitig werden Mittel für die soziale Arbeit gekürzt
- Caniperk spielt Fußball und kocht mit Jugendlichen und hilft bei Bewerbungen
- Er nutzt Instagram, um Lebensgeschichten junger Menschen zu verbreiten
- Der Beitrag erschien bei der Freitag von Autorin Lilli Zenth
- Der Titel zitiert Caniperks Aussage über das Zurückstellen von Nutella
- Caniperk richtet eine Botschaft an die Verantwortlichen
Entities
Artists
- Burak Caniperk
- Lilli Zenth
Institutions
- Outreach
- der Freitag
Locations
- Berlin-Schöneberg
- Berlin
- Deutschland