Queere Studierende in Magdeburg bleiben nach AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt
Nach einem Wahlergebnis von fast 44 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt hat die queere Studierendenschaft Magdeburg angekündigt, bleiben und kämpfen zu wollen. Am Montag war die Stimmung in der Hohepfortestraße in Magdeburg gedrückt; eine Girlande mit bunten Pride-Flaggen hing von der Decke, an der Wand ein großes Poster mit kleinen Notizzetteln in Regenbogenform und Aufschriften wie „Ich bin einzigartig“, „ich bin sportlich“ und „ich bin sooo gay“, darunter in schwarzer Schrift „Wir sind vielfältig“. Zunächst sprach kaum jemand, dann erklang Take Me to Church von Hozier aus einer Lautsprecherbox, während dem Liedtext „We were born sick, you heard them say it“ die Stimmung sich lockerte. Bei Salzstangen und Apfelschorle lachten die Teilnehmenden, obwohl die Zahlen ihnen kaum danach zumute sein dürften. Die Partei, die queere Projekte abschaffen will, hatte bei der Wahl in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent der Stimmen erhalten. Der vollständige Bericht ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag nachzulesen.
Key facts
- Die AfD erreichte in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent der Stimmen
- Die queere Studierendenschaft Magdeburg will bleiben und kämpfen
- Die Partei will queere Projekte abschaffen
- Am Montag herrschte in der Hohepfortestraße in Magdeburg gedrückte Stimmung
- Eine Girlande mit bunten Pride-Flaggen hing von der Decke
- Ein Poster zeigte Notizzettel in Regenbogenform mit Aufschriften wie „Ich bin einzigartig“, „ich bin sportlich“ und „ich bin sooo gay“
- Unter dem Poster stand in schwarzer Schrift „Wir sind vielfältig“
- Aus einer Lautsprecherbox erklang Take Me to Church von Hozier
- Es gab Salzstangen und Apfelschorle, und die Teilnehmenden lachten
- Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag
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Artists
- Hozier
Institutions
- AfD
- Freitag
- queere Studierendenschaft Magdeburg
Locations
- Sachsen-Anhalt
- Deutschland
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