Methan-Ausstoß steigt so schnell wie nie: Forscher identifizieren auftauende Permafrostböden als Hauptursache
Der Ausstoß von Methan in die Erdatmosphäre erreicht Rekordhöhen. Innerhalb von 20 Jahren hat Methan eine 80-mal stärkere Erwärmungswirkung als die gleiche Menge CO₂. Im vergangenen Jahr stieg die Konzentration um 18 ppb (parts per billion), was einen neuen Höchststand darstellt. Aktuell liegt der Methangehalt in der Atmosphäre fast dreimal so hoch wie vor der Industrialisierung. Wissenschaftler fordern eine Halbierung der Emissionen innerhalb der nächsten zehn Jahre, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Ein internationales Forschungsteam, geleitet von „I“ (Name im Quelltext abgeschnitten), hat nun die Ursache für das zusätzliche Methan entdeckt: das Auftauen von Permafrostböden. Diese neuen Erkenntnisse wurden von Nick Reimer auf freitag.de veröffentlicht.
Key facts
- Methan erhitzt die Atmosphäre über 20 Jahre betrachtet 80 Mal stärker als CO₂
- Zuletzt kamen 18 ppb Methan binnen eines Jahres neu hinzu – so viel wie nie zuvor
- Die Methankonzentration in der Atmosphäre ist jetzt fast dreimal so hoch wie vor Beginn der Industrialisierung
- Die Wissenschaft fordert eine Halbierung des Ausstoßes binnen der kommenden zehn Jahre für das 1,5-Grad-Ziel
- Die Quelle des zusätzlichen Methans war lange unklar
- Ein internationales Team unter Leitung des „I“ führt die Spur zu einer gigantischen Tiefkühltruhe im Boden
- Die Permafrostböden tauen gerade auf
- Der Artikel wurde von Nick Reimer auf freitag.de veröffentlicht
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- Nick Reimer
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Locations
- Sibirien