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Merkel enthüllt blaue Blazer-Wahl für Kanzlerporträt bei Bundestag-Ausstellung

exhibition · 2026-09-22

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Kokoschkas Adenauer. Warhols Brandt“ im Bundestag äußerte Angela Merkel (CDU), dass ihr Porträt absichtlich in Blau gestaltet wurde, während das Rot der ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlerin vermieden wurde. Das Werk des Künstlers Jérémie Queyras wird im Bode-Museum in Berlin ausgestellt und die Laufzeit der Ausstellung wurde bis zum 3. Januar 2027 verlängert. Anschließend wird das Bild als Leihgabe an das Kanzleramt übergeben. Neben Queyras’ Porträt sind ebenfalls Werke von Oskar Kokoschka und Andy Warhol zu sehen. Merkel betonte, dass Demokratie über freie Wahlen hinausgeht und auch Minderheitenrechte sowie Pressefreiheit umfasst. Die Ausstellung bleibt bis zum 10. Januar 2027 geöffnet.

Key facts

  • Angela Merkel (CDU) sprach bei der Eröffnung der Ausstellung „Kokoschkas Adenauer. Warhols Brandt“ im Bundestag über ihr Porträt für die Kanzlergalerie.
  • Merkel sagte, die Wahl des blauen Blazers für ihr Porträt sei bewusst erfolgt: „Von Rot habe ich mal abgesehen. Und das lasse ich der ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlerin übrig.“
  • Das Porträt von Jérémie Queyras wurde Ende Juni enthüllt und ist derzeit im Bode-Museum in Berlin zu sehen; die Ausstellung wurde bis 3. Januar 2027 verlängert.
  • Nach der Ausstellung geht das Gemälde als Leihgabe an das Kanzleramt für die Porträt-Galerie der früheren Regierungschefs.
  • Die Bundestagsausstellung zeigt Oskar Kokoschkas Porträt von Konrad Adenauer, das Merkel seit 2002 in ihren Büros hatte, und Andy Warhols Porträt von Willy Brandt.
  • Die Ausstellung „Kokoschkas Adenauer. Warhols Brandt“ ist bis zum 10. Januar 2027 zu sehen.
  • Merkel warnte, Demokratie nur als freie Wahlen zu verstehen, und nannte Minderheitenrechte, freie Presse, unabhängige Justiz sowie Kunst- und Wissenschaftsfreiheit als weitere Elemente.
  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) machte deutlich, dass Merkel keinen nahezu adäquaten Platzhalter für ihren Adenauer wollte.

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