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Mecklenburgische Seenplatte verliert 140.000 Euro aus „Demokratie leben“ trotz rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern

other · 2026-09-24

Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern hat auf 140.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ verzichtet. In der Region ist rechte Gewalt Alltag, dennoch engagieren sich viele Menschen für demokratischen Zusammenhalt. Die Stadt Demmin, mit etwa 10.000 Einwohnern zwischen Stralsund und Neubrandenburg gelegen, zeigt sichtbare Zeichen rechter Präsenz: AfD- und zerkratzte Regenbogenflaggen-Sticker prägen das Stadtbild. Jährlich dient Demmin als Treffpunkt für Neonazis, die einen sogenannten „Trauermarsch“ am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, organisieren, um Geschichte zu instrumentalisieren. Demmin ist historisch bedeutsam, da dort während des Zweiten Weltkriegs der größte Massensuizid Deutschlands stattfand, bei dem vor allem Frauen sich selbst und ihre Kinder in Gewässern töteten. Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag erschienen.

Key facts

  • Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte verzichtet auf 140.000 Euro aus „Demokratie leben“.
  • In Mecklenburg-Vorpommern ist rechte Gewalt Alltag.
  • Demmin hat etwa 10.000 Einwohner und liegt zwischen Stralsund und Neubrandenburg.
  • In Demmin sind AfD- und zerkratzte Regenbogenflaggen-Sticker sichtbar.
  • Neonazis organisieren jährlich einen „Trauermarsch“ am 8. Mai in Demmin.
  • Der 8. Mai ist der offizielle Tag der Befreiung.
  • In Demmin fand während des Zweiten Weltkriegs der größte Massensuizid Deutschlands statt.
  • Der Artikel erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Entities

Institutions

  • AfD
  • Demokratie leben
  • Freitag

Locations

  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Deutschland
  • Mecklenburgische Seenplatte
  • Demmin
  • Stralsund
  • Neubrandenburg

Sources