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Kölner Oper nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet: Riphahns Demokratiebau erstrahlt in neuem Glanz

architecture-design · 2026-09-15

Am 24. September wird die Kölner Oper, die 1957 nach den Entwürfen von Wilhelm Riphahn errichtet wurde, nach einer 14-jährigen Renovierung wieder eröffnet. Thomas Werner, der Stadtkonservator, hebt hervor, dass ein einzigartiges Erbe bewahrt wurde. Riphahn entwarf die Oper als einen „Bau in menschlichen Maßen“ mit fünf gleichwertigen Eingängen. Bei der Eröffnung im Jahr 1957 war auch Bundeskanzler Konrad Adenauer anwesend. Die Sanierung, die eine Milliarde Euro kostete, konzentrierte sich vor allem auf Brandschutz und Barrierefreiheit. Der geplante Abriss des Schauspielhauses wurde durch den Protest von 50.000 Bürgern gestoppt. Zudem entstanden zwei neue Spielstätten: das Kleine Haus und eine unterirdische Kinderoper. Rekordauktionsergebnisse wurden erzielt: Kandinskys „Villa Seeburg“ brachte 4,4 Millionen Euro, Hodlers „Sonnenuntergang“ 6 Millionen Franken.

Key facts

  • Die Kölner Oper wird am 24. September nach 14 Jahren Sanierung offiziell wiedereröffnet.
  • Die Sanierung kostete eine Milliarde Euro, davon 800 Millionen Euro reine Baukosten.
  • Die Oper wurde 1957 nach Plänen von Wilhelm Riphahn (1889–1963) eröffnet; Bundeskanzler Konrad Adenauer war anwesend.
  • Riphahns Farbkonzept mit 131 aufeinander abgestimmten Farbtönen wurde bei der Sanierung vollständig wiederhergestellt.
  • Ein geplanter Abriss des Schauspielhauses wurde nach Protesten von 50.000 Kölner Bürgern vom Stadtrat gestoppt.
  • Zwei neue Spielstätten entstanden: das Kleine Haus aus Glas und eine unterirdische Kinderoper, laut Stadt die weltweit einzige.
  • Wassily Kandinskys „Villa Seeburg am Staffelsee“ (1911) erzielte bei Ketterer in München 4,4 Millionen Euro, mehr als das Doppelte der Taxe.
  • Ferdinand Hodlers „Sonnenuntergang am Genfersee von Caux aus“ (1917) erzielte bei Koller in Zürich 6 Millionen Schweizer Franken, das Doppelte der Schätzung und der zweithöchste Preis für den Künstler.
  • Gerhard Marcks’ Bronze „Sich niedertuende Kuh“ (1949) verbesserte sich bei den Ahrenshooper Kunstauktionen am 1. August von 12.000 auf 22.000 Euro.

Entities

Artists

Institutions

  • Kölner Oper
  • Schauspielhaus Köln
  • Opernterrassen
  • Kleines Haus
  • Kinderoper Köln
  • Stadt Köln
  • Ketterer
  • Koller
  • Ahrenshooper Kunstauktionen
  • Bildgießerei Barth
  • Weltkunst

Locations

  • Köln
  • Deutschland
  • München
  • Zürich
  • Schweiz
  • Genfersee
  • Caux
  • Staffelsee
  • Gelsenkirchen
  • Berlin
  • Ahrenshoop
  • Hamburg

Sources