Klimawandel im Hochgebirge: Felsstürze und schmelzender Permafrost bedrohen die Alpen
Mitte September fielen in Tirol Tausende Kubikmeter Gestein ins Tal, nachdem ein ohrenbetäubendes Geräusch zu hören war, gefolgt von einer riesigen Staubwolke. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, da die Wanderwege rund um die 3.214 Meter hohe Vordere Schöntaufspitze bereits zuvor gesperrt worden waren. Experten warnen jedoch vor der Möglichkeit eines noch größeren Abbruchs. Im August wurden in den Alpen über ein Dutzend erheblicher Felsstürze verzeichnet, der beeindruckendste fand am Matterhorn statt, wo ein großer Teil der Südwand in etwa 3.900 Metern Höhe abbrach. Auch am Mont Blanc, dem höchsten Berg der Alpen mit 4.807 Metern, wurden ähnliche Vorfälle registriert. Der Artikel hebt hervor, dass Sturzfluten, Gletscherschwund und schmelzender Permafrost die Hochgebirgslandschaften stark verändern, was die Bedeutung von Frühwarnsystemen erhöht, wie das Unglück in Nepal verdeutlichte. Auch die Zugspitze wird als gefährdet eingestuft.
Key facts
- Mitte September stürzten in Tirol Tausende Kubikmeter Fels ins Tal
- Die Vordere Schöntaufspitze ist 3.214 Meter hoch
- Die Wanderwege rund um die Vordere Schöntaufspitze waren vor dem Felssturz gesperrt
- Verletzt wurde niemand
- Experten befürchten einen weiteren, noch größeren Abbruch
- Allein im August gab es mehr als ein Dutzend große Felsstürze in den Alpen
- Am Matterhorn brach auf etwa 3.900 Metern Höhe ein großer Teil der Südwand aus
- Der Mont Blanc ist mit 4.807 Höhenmetern der höchste Berg der Alpen
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