Katherina Reiche und die Rückabwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
Katherina Reiche, Bundesministerin für Energie und Wirtschaft, plant, die Energiewende in Deutschland zurückzudrehen, was Klimaschutz und Wirtschaft schaden könnte. Im Zentrum steht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dessen Reform sie auf Forderungen stützt, die ihr früherer Arbeitgeber E.ON seit Jahren verfolgt. Das EEG wurde Ende der 1990er Jahre von einer Gruppe von Parlamentariern entworfen, darunter SPD-Politiker, bündnisgrüne Politiker und sogar CDU-Mitglieder. Ohne den SPD-Vordenker Hermann Scheer wäre es jedoch nie in Kraft getreten, da er in der Partei der Kohlekumpel die notwendige Mehrheit organisierte. Zwei Eckpfeiler des Gesetzes lösten eine Revolution aus: die feste Einspeisevergütung für Betreiber von Solarpaneelen oder Windrädern, die Investitionen und Refinanzierung ermöglichte. Reiches Vorstoß zielt darauf ab, diese Erfolgsgeschichte rückgängig zu machen, indem sie auf langjährige Forderungen von E.ON setzt. Der Artikel beleuchtet die historische Entwicklung des EEG und die aktuelle politische Auseinandersetzung um seine Zukunft.
Key facts
- Katherina Reiche will die Energiewende zurückdrehen
- Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde Ende der 1990er Jahre eingeführt
- Hermann Scheer war ein SPD-Vordenker, der das EEG durchsetzte
- Das EEG führte eine feste Einspeisevergütung für Solar- und Windkraftbetreiber ein
- Reiche setzt auf Forderungen ihres früheren Arbeitgebers E.ON
- Das EEG wurde von Parlamentariern mehrerer Parteien entworfen
- Die feste Einspeisevergütung ermöglichte Investitionen und Refinanzierung
- Der Artikel erschien auf freitag.de von Nick Reimer
Entities
Artists
- Katherina Reiche
- Hermann Scheer
- Nick Reimer
Institutions
- SPD
- CDU
- Bündnisgrüne
- E.ON
- Freitag
Locations
- Deutschland