Julia Mendel, ehemalige Sprecherin Selenskyjs, von EU-Veranstaltung ausgeschlossen
Julia Mendel, die frühere Pressesprecherin von Präsident Wolodymyr Selenskyj aus der Ukraine, wollte vor der EU über mögliche Friedensansätze zwischen der Ukraine und Russland sprechen, einschließlich der aktuellen Stimmung in ihrem Land. Doch die EU erlaubte dies nicht. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, an dem die EU sich selbst als Hüterin von Freiheit und Demokratie betrachtet. In ihrer Ansprache zur Lage der Union im Europaparlament in Straßburg hob Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, hervor, dass die EU sowohl internen als auch externen Bedrohungen gegenübersteht und sich gegen "kognitive Kriegsführung" wappnen muss. Geplant ist ein Zentrum für "demokratische Resilienz". Von der Leyens Rede betonte das Thema "wehrhafte Demokratie", das sich vor allem gegen Russland und rechte Parteien wie die AfD richtet. Weitere Details gibt es in der neuesten Ausgabe des Freitag.
Key facts
- Julia Mendel war Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
- Mendel wollte vor der EU über Friedenswege zwischen der Ukraine und Russland sprechen
- Die EU ließ ihren Auftritt nicht zu
- Ursula von der Leyen hielt eine Rede zur Lage der Union im Europaparlament in Straßburg
- Von der Leyen warnte vor inneren und äußeren Feinden und „kognitiver Kriegsführung“
- Ein Zentrum für „demokratische Resilienz“ ist vorgesehen
- Das Motiv der „wehrhaften Demokratie“ wird heute vorrangig gegen Russland und rechtsnationale Parteien wie die AfD eingesetzt
- Der vollständige Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag
Entities
Artists
- Julia Mendel
- Wolodymyr Selenskyj
- Ursula von der Leyen
Institutions
- Europäische Union
- EU-Kommission
- Europäisches Parlament
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Locations
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