Ines Schwerdtner spricht über Ferat Koçak und Antisemitismus-Vorwürfe gegen Die Linke
Die Parteivorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, äußerte sich in einem Interview mit der Zeitschrift der Freitag zu den seit dem 20. September anhaltenden Vorwürfen gegen ihre Partei. Sie sagte, sie habe den Wahlsieg in Berlin bis 7 Uhr morgens am Montag noch genossen, danach nicht mehr. Schwerdtner zeigte sich sichtlich angefasst von dem Sturm an Vorwürfen und Kritik. Zu den Rechtfertigungen ihres Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak bezüglich seines Chats mit Firas Remmo erklärte sie, sie sei froh, dass Koçak die Konsequenz selbst gezogen habe. Die Linke sieht sich mit Anschuldigungen konfrontiert, sie dulde Antisemitismus, Koçak stehe Neuköllner Kriminellen nahe und die Partei sei nicht regierungsfähig. Schwerdtner nahm zudem Stellung zur Arbeit der Linken zum Genozid in Gaza angesichts der Antisemitismus-Vorwürfe und dazu, wie sie mit ihrem Ärger umgeht. Das Gespräch berührte auch eine Aussage des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer, der kürzlich in einem Podcast sagte, in der Politik gehe es nicht mehr um Verteilungsfragen, sondern um Identität.
Key facts
- Ines Schwerdtner ist Parteivorsitzende der Linken
- Die Vorwürfe gegen Die Linke bestehen seit dem 20. September
- Ferat Koçak ist Bundestagsabgeordneter der Linken
- Koçak hatte einen Chat mit Firas Remmo
- Schwerdtner sagte, sie sei froh, dass Koçak die Konsequenz selbst gezogen habe
- Der Wahlsieg in Berlin wurde bis 7 Uhr morgens am Montag genossen
- Vorwürfe umfassen Antisemitismus-Duldung und Nähe zu Neuköllner Kriminellen
- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprach in einem Podcast über Identität statt Verteilungsfragen
Entities
Artists
- Ines Schwerdtner
- Ferat Koçak
- Firas Remmo
- Wolfram Weimer
Institutions
- Die Linke
- der Freitag
- Bundestag
Locations
- Berlin
- Deutschland
- Neukölln
- Gaza