Huthi-Raketen treffen Flughafen Riad: 13 Tote, kaum Schutz durch Verbündete
Raketen der jemenitischen Huthis haben seit Anfang Oktober mehrfach den Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad angegriffen, darunter drei Einschläge mit Wirkung. Der Angriff vom 10. Oktober setzte das Abflugterminal in Brand und forderte 13 Todesopfer sowie annähernd 300 Verletzte. Viele Beobachter sehen darin angesichts der regionalen Kollateralschäden eines zunehmend unübersichtlichen Nahost-Krieges um den Iran eine neue Qualität der Eskalation. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte seit Ende September mehrfach die Huthi-Angriffe auf zivile Ziele in Saudi-Arabien; die Resolutionen gelten als nachvollziehbar, aber wirkungslos. Schutz ist laut dem Bericht kaum in Sicht: Trump zog die Abwehr nach Israel ab, Verbündete halten sich heraus, und ein Hilfsangebot schlug Riad aus. Offenbar herrscht Ratlosigkeit über die Reaktion.
Key facts
- Raketen aus dem Jemen setzten am 10. Oktober das Abflugterminal des Flughafens Riad in Brand
- Bei dem Angriff starben 13 Menschen, annähernd 300 wurden verletzt
- Seit Anfang Oktober griffen die Huthis den Flughafen Riad dreimal mit Wirkung an
- Der UN-Sicherheitsrat verurteilte seit Ende September mehrfach Huthi-Angriffe auf zivile Ziele in Saudi-Arabien
- Trump zog die Abwehr nach Israel ab
- Verbündete halten sich aus dem Schutz Saudi-Arabiens heraus
- Riad schlug ein Hilfsangebot aus
- Beobachter sehen eine neue Qualität der Eskalation im Nahost-Krieg um den Iran
Entities
Institutions
- Huthis
- UN-Sicherheitsrat
Locations
- Riad
- Saudi-Arabien
- Jemen
- Iran
- Israel