Franz Marc: Zehn überraschende Fakten und große Ausstellung in Düsseldorf
Am 12. September wird in Düsseldorf die bedeutende Ausstellung „Die Suche nach einer besseren Welt“ zu Ehren von Franz Marc in der Kunstsammlung NRW eröffnet, die bis zum 24. Januar 2027 zu sehen sein wird. Diese Gelegenheit bietet die Möglichkeit, den 1916 im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitbegründer des „Blauen Reiters“ neu zu entdecken, jenseits seiner lebhaften Tierdarstellungen. Zehn interessante Fakten werfen Licht auf weniger bekannte Aspekte des Künstlers: Marc hätte beinahe Pfarrer werden können und beschäftigte sich intensiv mit dem Buddhismus, was durch Skizzen von Yoga-Posen, wie dem Lotus-Sitz, belegt wird. Er überprüfte die Reinheit seiner Farben mithilfe eines Prismas. Männer malte er selten, da er sie als „hässlich“ empfand. Farben hatten für ihn symbolische Bedeutungen: Blau für Männlichkeit, Gelb für Weiblichkeit und Freude, Rot für das Erdige. Sein weißer sibirischer Schäferhund Russi zieht sich durch sein Werk. Marc und seine Frau Maria Franck hielten viele Tiere, darunter zwei zahme Rehe. Vermutlich existiert nur ein einziges Selbstporträt von ihm. Finanziell überlebte er teilweise durch den Verkauf von Antiquitäten. Aufgrund seines frühen Todes sind lediglich etwa 244 Gemälde und ebenso viele Arbeiten auf Papier erhalten geblieben.
Key facts
- Die Ausstellung „Die Suche nach einer besseren Welt“ öffnet am 12. September in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf und läuft bis 24. Januar 2027.
- Franz Marc fiel 1916 im Ersten Weltkrieg und war Mitbegründer des „Blauen Reiters“.
- Marc wäre um ein Haar Pfarrer geworden und beschäftigte sich mit Buddhismus, inklusive Yoga-Haltungen wie dem Lotus-Sitz.
- Er prüfte die Reinheit seiner Farben mit einem Prisma.
- Männer malte Marc so gut wie nie, weil er sie als «hässlich» empfand.
- Farben hatten symbolische Bedeutung: Blau für Männlichkeit und Intellektualität, Gelb für Weiblichkeit und Lebensfreude, Rot für das Erdige und Schwere.
- Der weiße sibirische Schäferhund Russi zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk; Marc und seine Frau Maria Franck hielten viele Tiere, darunter zwei zahme Rehe.
- Marc soll nur ein einziges Selbstporträt gemalt haben und hielt sich finanziell teilweise durch den Verkauf von Antiquitäten über Wasser.
- Bedingt durch seinen frühen Tod existieren nur rund 244 Gemälde und ebenso viele Arbeiten auf Papier.
Entities
Artists
- Franz Marc
- Maria Franck
Institutions
- Kunstsammlung NRW
- Blauer Reiter
- Monopol
- Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
- K20
- Der Blaue Reiter
Locations
- Düsseldorf
- Germany