Frankreich nach Macron: Armut, Arbeitslosigkeit und der Aufstieg der Milliardäre
Zehn Jahre nach Emmanuel Macrons Amtsantritt im Élysée-Palast im Jahr 2017 zieht das Statistikamt Insee eine ernüchternde Bilanz. Im Jahr 2024 lebten 9,8 Millionen Menschen in Armut, was einen Anstieg um 1,2 Millionen im Vergleich zu Beginn seiner Präsidentschaft bedeutet. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,3 Prozent, und die erhoffte Reindustrialisierung blieb weitgehend aus. Im Gegensatz dazu wuchs das Vermögen französischer Milliardäre in den letzten zehn Jahren laut Oxfam um 220 Milliarden Euro. Macron hatte mit seiner Bewegung La République en marche (LREM) versprochen, die politische Kluft zwischen rechts und links zu überwinden. Nach der Wahl seines Nachfolgers wird vom Macronismus wenig übrig sein, während die Spaltung des Landes bestehen bleibt. Zwei Politiker versuchen, Le Pen zu stoppen. Die vollständige Analyse finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Freitag.
Key facts
- Emmanuel Macron zog 2017 in den Élysée-Palast ein
- 2024 lebten 9,8 Millionen Menschen in Armut in Frankreich
- Das sind 1,2 Millionen mehr als zu Beginn von Macrons Amtszeit
- Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 8,3 Prozent
- Die versprochene Reindustrialisierung blieb weitgehend aus
- Das Vermögen französischer Milliardäre stieg laut Oxfam um 220 Milliarden Euro
- Macron versprach mit La République en marche (LREM), die Trennung zwischen rechts und links zu überwinden
- Zwei Politiker wollen versuchen, Le Pen noch zu stoppen
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