Erna Rosenstein: Von Wien nach Warschau – Widerstand und Erinnerung
Erna Rosenstein, a notable artist, studied for two years in Vienna during the early 1930s, where she was involved with a communist youth group and witnessed the February Uprisings of 1934. Many of her creations from that period were lost or destroyed during the Nazi occupation of Poland. After World War II, she developed a distinctive visual language reflecting collective experiences of violence and trauma, rejecting socialist realism during Stalin's reign. The Belvedere Museum in Vienna will display her works in an exhibition titled "With Baby in the Museum: Erna Rosenstein" from March 15 to June 30, 2024, focusing on her themes of exile and resistance.
Key facts
- Erna Rosenstein studierte in den frühen 1930er-Jahren zwei Jahre an der Frauenakademie in Wien.
- Sie schloss sich einer kommunistischen Jugendorganisation an und erlebte die Februarkämpfe 1934 unmittelbar.
- Aus ihrer Wiener Zeit sind keine Werke erhalten; sie gingen verloren oder wurden im von Nazideutschland besetzten Polen zerstört.
- Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Rosenstein eine expressive Bildsprache, um kollektive Gewalterfahrungen und Mittäter*innenschaft zu thematisieren.
- Während des Stalinismus in Polen widersetzte sie sich der Doktrin des sozialistischen Realismus und blieb dem Surrealismus und subjektiven Erfahrungen treu.
- Über Jahrzehnte hinweg thematisierte sie den gewaltsamen Tod ihrer Eltern als Form der Erinnerung und Aufarbeitung.
- Sie blieb konsequent einem figürlichen Ausdruck verpflichtet, selbst als ihre Bildsprache ab den späten 1950er-Jahren abstrakter wurde.
- Die Ausstellung „Mit Baby im Museum: Erna Rosenstein“ findet vom 15. März bis 30. Juni 2024 im Belvedere in Wien statt.
Entities
Artists
Institutions
- Frauenakademie
- Belvedere
- Women's Academy
Locations
- Wien
- Österreich
- Polen
- Nazideutschland
- Vienna
- Austria
- Poland
- Nazi Germany