El Niño: Peruanische Fischer nennen Wetterphänomen seit dem 17. Jahrhundert „Christkind“
Korallen zeigen, dass das Wetterphänomen El Niño seit der vorindustriellen Ära um über ein Drittel intensiver geworden ist. In der Regel ist das Meer vor der Küste Südamerikas reich an Fischen, jedoch bleiben alle vier bis sieben Jahre während der Weihnachtszeit die Netze der chilenischen, peruanischen und kolumbianischen Fischer oft leer. In dieser Zeit treten zudem Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürreperioden und Ernteausfälle auf. Peruanische Landwirte nennen dieses Phänomen seit dem 17. Jahrhundert „El Niño de Navidad“, benannt nach dem neugeborenen Christkind, und die Fischer hoffen, dass Gebete die Auswirkungen mildern. Für dieses Jahr prognostiziert die WMO, die Weltorganisation für Meteorologie, mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit ein besonders starkes Auftreten. Der Artikel stammt von Nick Reimer und ist auf freitag.de zu finden.
Key facts
- Korallen zeigen, dass El Niño seit vorindustrieller Zeit um über ein Drittel heftiger geworden ist
- Alle vier bis sieben Jahre bleiben in der Weihnachtszeit die Netze von chilenischen, peruanischen oder kolumbianischen Fischern leer
- Das Meer vor der südamerikanischen Küste ist eigentlich sehr fischreich
- Zu den Folgen zählen Fluten, Erdrutsche, Dürren und Ernteausfälle
- Seit dem 17. Jahrhundert nennen peruanische Bauern das Phänomen „El Niño de Navidad“
- Die WMO erwartet El Niño dieses Jahr mit fast hundertprozentiger Sicherheit
- Der erwartete Ausbruch soll stark wie nie sein
- Der Artikel von Nick Reimer erschien auf freitag.de
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Artists
- Nick Reimer
Institutions
- WMO
- Freitag
Locations
- Peru
- Chile
- Kolumbien
- Südamerika