DGB-Proteste gegen Merz-Sozialkürzungen: 175.000 Menschen bundesweit auf der Straße
Bundesweit organisierte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Proteste gegen die Sozialkürzungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), an denen 175.000 Menschen teilnahmen. Katja K. erläuterte, dass dieser Aktionstag bereits seit dem Frühjahr vorbereitet wurde. Ende September berichteten Pflegekräfte in Berlin von unerträglichen Arbeitsbedingungen; eine Frau erzählte am Mikrofon, dass sie seit der gestiegenen Spritpreise jeden Morgen zwei Stunden zur Siemens-Arbeit pendelt und unter Erschöpfung leidet, was auch ihre Tochter belastet. Musikalische Einlagen folgten, während Nura sang: „Sag mir, was ist fair?“ – die zentrale Frage des Tages. Bei strahlend blauem Himmel und roten Fahnen war die Wut der Teilnehmenden spürbar, doch unklar blieb, ob der Druck auf die Regierung ausreichen würde.
Key facts
- 175.000 Menschen protestierten bundesweit gegen die Sozialkürzungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte zu den Demonstrationen aufgerufen
- Der Aktionstag war seit dem Frühjahr in Planung
- In Berlin berichteten Pflegekräfte von unhaltbaren Zuständen
- Eine Frau am Mikrofon sagte, sie pendle jeden Morgen zwei Stunden zur Arbeit bei Siemens, seit sie sich den Sprit nicht mehr leisten kann
- Die Frau erklärte, sie sei erschöpft und ihre Tochter leide darunter
- Nach ihrem Beitrag ertönte Musik aus den Lautsprechern, in der Nura singt: „Sag mir, was ist fair?“
- Die Proteste fanden Ende September in Berlin statt, bei blauem Himmel und roten Flaggen
Entities
Artists
- Friedrich Merz
- Katja K.
- Nura
Institutions
- Deutscher Gewerkschaftsbund
- DGB
- CDU
- Siemens
Locations
- Berlin
- Deutschland