COP 17 in Eriwan: Weltnaturkonferenz angesichts drohenden Massenaussterbens
In Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, beginnt heute die 17. Weltnaturkonferenz (COP 17), die zwölf Tage dauern soll. Unter dem Motto „Handeln für die Natur“ beraten die Vertragsstaaten über Maßnahmen gegen das Artensterben. Der WWF meldet, dass die Tierbestände weltweit seit 1970 im Durchschnitt um 73 Prozent zurückgegangen sind. Fachleute sind sich einig, welche Maßnahmen jetzt helfen würden, doch genau diese fehlen – auch in Deutschland. Der Artikel illustriert die Dringlichkeit mit dem Beispiel der Großen Winkelspinne, die im Herbst in Badewannen auftaucht. Die Konferenz fällt in eine Zeit, in der Kriege, steigende Lebenskosten und Wohnungsnot die öffentliche Aufmerksamkeit binden. Der Erde drohe das größte Massenaussterben seit dem Ende der Dinosaurier, so die Warnung. Die Autorin Hanna Gersmann betont, dass das Ausmaß des Artensterbens oft übersehen wird. Die COP 17 ist der internationale Rahmen, um gegen diesen Trend anzugehen; konkrete Ergebnisse bleiben abzuwarten.
Key facts
- Die COP 17, die Weltnaturkonferenz, beginnt heute in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens.
- Die Konferenz dauert zwölf Tage und steht unter dem Motto „Handeln für die Natur“.
- Laut WWF sind die Tierbestände weltweit seit 1970 im Durchschnitt um 73 Prozent geschrumpft.
- Experten sind sich einig, was jetzt helfen würde, doch es fehlt an der Umsetzung – auch in Deutschland.
- Der Erde droht das größte Massenaussterben seit dem Ende der Dinosaurier.
- Die Große Winkelspinne wird als Beispiel für die heimische Tierwelt genannt, die im Herbst in Badewannen erscheint.
- Kriege, steigende Lebenskosten und Wohnungsnot lenken von der Naturkrise ab.
- Der Artikel stammt von Hanna Gersmann und wurde in der Zeitschrift Freitag veröffentlicht.
Entities
Artists
- Hanna Gersmann
Institutions
- WWF
- COP 17
- Freitag
Locations
- Eriwan
- Armenien
- Deutschland