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Bundesverfassungsgericht prüft Steuerprivilegien für Firmenerben ab 13. Oktober

economy-finance · 2026-10-09

Am 13. Oktober wird das Bundesverfassungsgericht über die Rechtmäßigkeit von Steuervergünstigungen für Unternehmensvermögen im Hinblick auf das Grundgesetz entscheiden. Der Fall beleuchtet die bestehenden Unterschiede in der steuerlichen Behandlung von Unternehmens- und Privateigentum bei Erbschaften. Für 2024 werden die möglichen Steuererleichterungen für Nachfolger von Unternehmen auf 8,8 Milliarden Euro geschätzt. Ein Beispiel zeigt, dass 90 Kinder unter 14 Jahren insgesamt 29,4 Milliarden Euro erbten, ohne steuerliche Belastungen. Christoph Butterwegge kritisiert die privilegierte Behandlung bestimmter Vermögen als unverdient und politisch geschützt.

Key facts

  • Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 13. Oktober über die steuerliche Begünstigung von Betriebsvermögen.
  • 2024 kosteten die Steuerprivilegien für Firmenerben den Staat 8,8 Milliarden Euro.
  • 90 Kinder unter 14 Jahren erhielten zusammen 29,4 Milliarden Euro steuerfrei.
  • Zwischen 2011 und 2014 lag der Durchschnitt bei mehr als 327 Millionen Euro pro Kind.
  • Geprüft wird, ob die Steuerprivilegien mit dem Grundgesetz vereinbar sind.
  • Millionen Menschen in Deutschland besitzen kaum Rücklagen.
  • Der Autor ist Christoph Butterwegge.
  • Der Artikel erschien bei der freitag.

Entities

Artists

  • Christoph Butterwegge

Institutions

  • Bundesverfassungsgericht
  • freitag

Locations

  • Deutschland

Sources