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Albertina Wien zeigt Picasso und Bacon: "What It Feels Like to Be Human"

exhibition · 2026-09-30

Die Albertina in Wien präsentiert die Ausstellung "Picasso - Bacon. What It Feels Like to Be Human", kuratiert von Michael Peppiatt, einem langjährigen Freund und Interpreten Bacons. Die Schau konfrontiert Gemälde der beiden Künstler, wobei der Fokus auf der Analyse der künstlerischen Mittel liegt, mit denen Picasso und Bacon die Darstellung des menschlichen Körpers revolutioniert haben, so Museumsdirektor Ralph Gleis. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch großzügige Leihgaben, vielfach aus Privatbesitz. Picasso, Jahrgang 1881, war eine Generation älter als Bacon (1909–1992). Bacon sah 1927 in Paris erstmals Zeichnungen Picassos, die ihn nachhaltig beeindruckten; später besuchte er in London eine umfassendere Jubiläumsausstellung. Obwohl Bacon nie auf Picasso traf, blieb dieser als Schatten in seinem Werk präsent. Die Ausstellung zeigt Picassos Werke der 1920er Jahre als Anregung für Bacon, dessen Frühwerk fast vollständig zerstört ist. Während Picasso Stilphasen durchlief, blieb Bacons Weg linear. Die Wiener Schau betont die Grenzen des künstlerischen Vergleichs und hinterlässt einen stärkeren Eindruck von Bacon. Picassos späte Werke, die 1971 im Papstpalast von Avignon gezeigt wurden, stießen auf befremdete Kritik. Bacon meinte, Picasso hätte viele späte Bilder nicht "herausgeben" sollen. Die Ausstellung läuft ohne grafische Blätter, ein Novum für die Albertina unter Gleis, der von der Alten Nationalgalerie Berlin kam.

Key facts

  • Die Albertina in Wien zeigt die Ausstellung "Picasso - Bacon. What It Feels Like to Be Human".
  • Kurator ist Michael Peppiatt, ein langjähriger Freund und Interpret Francis Bacons.
  • Museumsdirektor Ralph Gleis, zuvor an der Alten Nationalgalerie Berlin, verantwortet die Schau.
  • Die Ausstellung konfrontiert Gemälde von Pablo Picasso und Francis Bacon.
  • Ermöglicht wurde sie durch großzügige Leihgaben, vielfach aus Privatbesitz.
  • Picasso (1881–1973) war eine Generation älter als Bacon (1909–1992).
  • Bacon sah 1927 in Paris erstmals Zeichnungen Picassos, die ihn nachhaltig beeindruckten.
  • Die Ausstellung zeigt Picassos Werke der 1920er Jahre als Anregung für Bacon.
  • Bacons Frühwerk ist fast vollständig zerstört, da er es selbst vernichtete.
  • Die Schau betont die Grenzen des künstlerischen Vergleichs und hinterlässt einen stärkeren Eindruck von Bacon.
  • Picassos späte Werke wurden 1971 im Papstpalast von Avignon ausgestellt und stießen auf befremdete Kritik.
  • Bacon äußerte, Picasso hätte viele späte Bilder nicht "herausgeben" sollen.

Entities

Artists

Institutions

  • Albertina
  • Alte Nationalgalerie Berlin
  • Papstpalast von Avignon

Locations

  • Wien
  • Österreich
  • Paris
  • Frankreich
  • London
  • Vereinigtes Königreich
  • Avignon

Sources