Wildtierbestände seit 1970 um 73 Prozent geschrumpft: Freitag-Essay kritisiert selektiven Artenschutz
In einem Beitrag für Der Freitag weist Svenja Beller darauf hin, dass seit 1970 die Bestände an Wildtieren um etwa 73 Prozent gesunken sind, während der Tierschutz häufig auf das Aussehen von Tieren fokussiert ist. Sie hebt hervor, dass der Mensch Teil der Natur ist und auf andere Tiere angewiesen ist, was in der Gesellschaft oft nicht ausreichend gewürdigt wird. Beller kritisiert zudem, dass Kinder, die Tiere mögen, als niedlich angesehen werden, während Erwachsene belächelt werden. Der Artikel thematisiert die alarmierende Tötung von Tieren, von denen die Menschheit abhängig ist, und betrachtet das Artensterben als ein grundlegendes Verständnisproblem, ohne jedoch spezifische politische Maßnahmen vorzuschlagen.
Key facts
- Die Wildtierbestände sind seit 1970 um rund 73 Prozent geschrumpft.
- Der Essay stammt von Svenja Beller und erschien bei Der Freitag.
- Der Text kritisiert, dass vor allem niedliche Tiere geschützt werden.
- Die Autorin argumentiert, dass Menschen selbst Natur und Tiere sind.
- Menschen seien von der übrigen Natur und anderen Tieren zum Überleben abhängig.
- Erwachsene, die Natur und Tiere mögen, werden laut Text belächelt.
- Der Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag erschienen.
- Der Artikel nennt keine konkreten politischen Maßnahmen oder Forderungen.
Entities
Artists
- Svenja Beller
Institutions
- Der Freitag
Locations
- Deutschland