Welthungerhilfe-Chef: Hunger als Kriegswaffe bleibt oft unbestraft
Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, kritisiert in einem Interview mit der Freitag, dass das Aushungern von Zivilisten als Kriegsverbrechen selten geahndet wird. Er verweist auf historische Beispiele wie die Belagerung Karthagos 146 v. Chr. und aktuelle Konflikte, in denen Felder vermint, Gewächshäuser zerstört und Hilfslieferungen blockiert werden. Mogge erklärt, warum Hunger gezielt als Waffe eingesetzt wird und welche Lücken das Völkerrecht lässt.
Key facts
- Mathias Mogge ist Generalsekretär der Welthungerhilfe
- Hunger wird seit der Antike als Kriegswaffe eingesetzt
- 146 v. Chr. siegten Römer durch Aushungern Karthagos
- Heute werden Felder vermint und Hilfslieferungen blockiert
- Aushungern von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen
- Täter werden selten bestraft
- Interview erschien in der Freitag
- Mogge fordert stärkere Ahndung durch Völkerrecht
Entities
Institutions
- Welthungerhilfe
- der Freitag
Locations
- Karthago
- Rom