Ukrainische Dichterin Oksana Rubaniak: Russland begeht Kulturmord an der Ukraine
In Ukraine sind durch Brände fast zehn Millionen Bücher verloren gegangen, während die russischen Angriffe die Buchkultur stark belasten. Bibliotheken werden gezielt attackiert, was als direkte Bedrohung der ukrainischen Identität interpretiert wird. Oksana Rubaniak, eine Dichterin aus der Ukraine, betont, dass sie sowohl als Soldatin als auch als Künstlerin ihr Land verteidigt. Der Einsatz von Gewalt gegen kulturelle Einrichtungen wird unter Experten als Kulturmord bezeichnet. Dieser Bericht zeigt, wie die Zerstörung schriftlicher Werke als Teil eines umfassenden Angriffs auf das nationale Erbe der Ukraine wahrgenommen wird.
Key facts
- Fast zehn Millionen Bücher wurden nach der NZZ-Reportage verbrannt.
- Die ukrainische Dichterin Oksana Rubaniak wird mit dem Satz zitiert: «Als Soldat verteidige ich mein Land. Als Dichterin verteidige ich das geschriebene Wort.»
- Russlands Angriffe treffen nach Darstellung des Berichts die ukrainische Kulturindustrie ins Herz.
- Die Reportage beschreibt eine systematische Zerstörung der ukrainischen Buchbranche.
- Bibliotheken werden laut NZZ gezielt in Brand gesetzt.
- Der Bericht verortet die Ereignisse im Epizentrum des Angriffs auf die ukrainische Sprache und Identität.
- Dem Text zufolge will Wladimir Putin nicht nur das Land, sondern auch seine Kultur zerstören.
- Die NZZ spricht von einem Kulturmord an der Ukraine.
Entities
Artists
- Oksana Rubaniak
- Wladimir Putin
Institutions
- Neue Zürcher Zeitung
Locations
- Ukraine
- Russland