SPD-Staatssekretär Jochen Flasbarth wechselt zur European Climate Foundation
Jochen Flasbarth, der Staatssekretär für Umwelt der SPD, wird seine Position aufgeben, um die Leitung der European Climate Foundation zu übernehmen, die finanzielle Unterstützung von seinem Ministerium erhalten hat. Dies wirft Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte auf. Christina Deckwirth von LobbyControl äußert Kritik an solchen Wechseln und verweist auf Beispiele wie einen ehemaligen Bundesverkehrsminister, der zum CEO einer Fluggesellschaft wurde. LobbyControl hebt hervor, dass solche Übergänge heutzutage nicht akzeptabel sein sollten, während in der Vergangenheit viele Politiker, darunter Wirtschaftsminister Werner Müller (SPD) und Roland Pofalla (CDU), zu Lobbyisten wurden. Der Fall Flasbarth ist Teil der Diskussion über den Drehtüreffekt, und LobbyControl fordert strengere Vorschriften. Der Artikel wurde im Freitag veröffentlicht.
Key facts
- Jochen Flasbarth war Umwelt-Staatssekretär und Mitglied der SPD.
- Er wechselt zur European Climate Foundation.
- Die Stiftung erhielt Fördergeld aus seinem Ministerium.
- LobbyControl kritisiert den Wechsel.
- Christina Deckwirth von LobbyControl äußert sich zu dem Fall.
- Frühere Beispiele für Politikerwechsel zu Lobbyisten werden genannt: Werner Müller zur Ruhrkohle AG, Roland Pofalla zur Deutschen Bahn, Eckart von Klaeden zu Daimler, Hildegard Müller zur Fossilwirtschaft.
- Auch Bündnisgrüne wie Rezzo Schlauch wechselten die Seiten.
- Der Artikel erschien im Freitag.
Entities
Artists
- Jochen Flasbarth
- Christina Deckwirth
- Werner Müller
- Roland Pofalla
- Eckart von Klaeden
- Hildegard Müller
- Rezzo Schlauch
Institutions
- SPD
- European Climate Foundation
- LobbyControl
- Naturschutzbund
- Ruhrkohle AG
- Deutsche Bahn
- Daimler
- Bündnisgrüne
- Der Freitag
Locations
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