Shida Bazyars Roman «Die Lücken» und Dana Vowinckels Liebesgeschichte im Fokus der NZZ-Literaturkritik
Die NZZ bespricht zwei deutschsprachige Romane, die sich mit Erinnerung, Krieg und Terror auseinandersetzen. Shida Bazyars «Die Lücken» schildert ein Dorf, das zunächst idyllisch war, dann von den Nazis heimgesucht wurde und danach wieder in den alten Zustand zurückkehrte. Der Roman zeigt, wie die eigene Heimat den Menschen fremd werden kann, und thematisiert die Erinnerungslosigkeit der Deutschen. Wo einst die Synagoge stand, sind die Häuser wieder zusammengerückt, doch eine Lücke ist geblieben. Das Buch hat laut NZZ gute Chancen, den Deutschen Buchpreis zu gewinnen. Dana Vowinckel erzählt in ihrem Werk von Anton und Alma, die einander lieben, bis die Welt aus den Fugen gerät. Die Handlung spielt inmitten von Krieg und Terror und wird als erschütternde Liebesgeschichte beschrieben. Beide Romane verbinden persönliche Schicksale mit historischen und politischen Katastrophen. Die Rezension stellt die Frage nach Verdrängung und dem Umgang mit NS-Vergangenheit in der deutschen Gegenwartsliteratur.
Key facts
- Shida Bazyars Roman heisst «Die Lücken»
- Der Roman spielt in einem Dorf, das zunächst ein Idyll war
- Die Nazis kamen in das Dorf
- Danach war wieder alles wie immer
- Wo die Synagoge stand, sind die Häuser wieder zusammengerückt, aber eine Lücke gibt es noch
- Das Buch thematisiert die Erinnerungslosigkeit der Deutschen
- Der Roman hat gute Chancen, den Deutschen Buchpreis zu gewinnen
- Dana Vowinckel erzählt von Anton und Alma, die einander lieben
- Die Welt gerät in Vowinckels Geschichte aus den Fugen
- Die Handlung spielt inmitten von Krieg und Terror
Entities
Artists
- Shida Bazyar
- Dana Vowinckel
- Anton
- Alma
Institutions
- NZZ
- Deutscher Buchpreis
Locations
- Deutschland