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Robert Misik analysiert in „Erziehung zur Grausamkeit“ die Psychologie des Rechtspopulismus

publication · 2026-09-22

In seinem neuen Buch „Erziehung zur Grausamkeit“ untersucht der Publizist Robert Misik, wie rechte Propaganda zunächst Angst schürt, um anschließend Erlösung durch Partei und Führungsfiguren zu versprechen. Am Beispiel der AfD beschreibt er einen psychologischen Prozess, in dem sich Bedrohungsgefühl, Gemeinschaftssinn und eine Lust an Härte und Grausamkeit zu einer paranoiden Weltsicht verbinden, die sich zunehmend von der Realität entkoppelt. Ein Zitat des AfD-Politikers Ulrich Siegmund dient Misik als Beleg dafür, wohin diese Entwicklung führt. Das Gespräch, aus dem die Inhalte stammen, behandelt die Frage, was mit dem Einzelnen geschieht, der in den Sog des Rechtspopulismus gerät. Als Erklärungen für dessen Aufstieg nennt Misik Wut, Angst und ökonomische Verunsicherung, doch sein Fokus liegt auf den psychologischen Folgen für die Betroffenen. Der Autor beschreibt, wie rechte Agitation eine Mischung erzeugt, die er als regelrechte Lust an Grausamkeit charakterisiert. Weitere Details enthält die aktuelle Ausgabe der Freitag.

Key facts

  • Robert Misik veröffentlicht das Buch „Erziehung zur Grausamkeit“.
  • Das Buch beschreibt, wie rechte Propaganda Angst schürt und Erlösung durch Partei und Anführer verspricht.
  • Als Beispiel dient ein Zitat des AfD-Politikers Ulrich Siegmund.
  • Misik nennt Wut, Angst und ökonomische Verunsicherung als Erklärungen für den Aufstieg des Rechtspopulismus.
  • Der Autor beschreibt eine Mischung aus Bedrohungsgefühl, Gemeinschaftssinn und Lust an Härte und Grausamkeit.
  • Daraus entsteht laut Misik eine paranoide Weltsicht, die sich von der Realität entkoppelt.
  • Das Gespräch fragt, was mit dem Einzelnen geschieht, der in den Sog des Rechtspopulismus gerät.
  • Weitere Inhalte sind in der aktuellen Ausgabe der Freitag nachzulesen.

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Artists

Institutions

  • AfD
  • Der Freitag
  • Bundestag
  • Freitag

Locations

  • Deutschland

Sources