Philipp Ruch: Politische Kunst ist "absolut erfolglos"
In der aktuellen Episode des Podcasts "Fantasiemuskel" des Monopol-Magazins diskutiert Philipp Ruch, der Gründer des Zentrums für politische Schönheit, mit Torsten Fremer und Friedrich von Borries über die Rolle der politischen Kunst. Ruch äußert Skepsis gegenüber deren Einfluss und warnt, dass Hoffnung gefährlich sein kann, da die Demokratie sich nicht von alleine schützt. Er bezeichnet seinen Einsatz als "absolut erfolglos" und erklärt, dass Kunst die Realität an Orte bringt, wo nur Fiktion vermutet wird. Ein Mahnmal wird in der Nähe von Björn Höckes Wohnhaus errichtet, und bei "Die Toten kommen" werden ertrunkene Menschen nach Berlin gebracht. In seinem Buch "Der Rückfall" analysiert Ruch den Wahlerfolg der NSDAP von 1930 und fordert mehr als nur Hoffnung: Vorstellungskraft und den Willen zu handeln. Die Episode ist auf sämtlichen Plattformen verfügbar.
Key facts
- Philipp Ruch ist Gründer und künstlerischer Leiter des Zentrums für politische Schönheit.
- Er spricht im Monopol-Podcast "Fantasiemuskel" mit Torsten Fremer und Friedrich von Borries.
- Ruch sagt: "Der Kampf ist absolut erfolglos."
- Das Zentrum für politische Schönheit baute ein Mahnmal neben Björn Höckes Wohnhaus.
- Bei der Aktion "Die Toten kommen" wurden im Mittelmeer ertrunkene Menschen nach Berlin überführt und bestattet.
- Ruch spricht von "ethischer Ambivalenz" und räumt ein, dass seine Arbeit Schuld mit sich bringen kann.
- Sein aktuelles Buch "Der Rückfall" untersucht den Wahlerfolg der NSDAP vom September 1930.
- Erinnerung sei keine Versicherung gegen Wiederholung, sondern eine Aufforderung, Gewissheiten zu prüfen.
Entities
Artists
- Philipp Ruch
- Torsten Fremer
- Friedrich von Borries
- Björn Höcke
Institutions
- Zentrum für politische Schönheit
- Monopol
- NSDAP
Locations
- Berlin
- Deutschland
- Mittelmeer