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Naomi Beckwith spricht über Documenta 16, Ekaterina Degot warnt vor Provinzialisierung des Steirischen Herbstes

institutional · 2026-09-17

Naomi Beckwith, die künstlerische Leiterin der Documenta 16, hat in der Zeit und der HNA Interviews gegeben, in denen sie den Antisemitismus-Skandal von 2022 sowie die Diskussionen rund um den Nahost-Konflikt anspricht. Sie berichtet von Künstlerabsagen, die aus dem Wunsch resultieren, nicht in Deutschland auszustellen, und betrachtet Proteste bezüglich Israel-Palästina als unausweichlich. Obwohl sie sich nicht zu Gaza und Israel äußert, betont sie, dass von ihrer Documenta keine Gewalt ausgehen werde. Ekaterina Degot, die Intendantin des Steirischen Herbstes, warnt vor einer 'Provinzialisierung' des Festivals. Pierre de Meuron verteidigt den kostenpflichtigen Zugang zur Plaza der Elbphilharmonie. William Grimes ehrt den verstorbenen Künstler Peter Max, der am 14. September starb, in der New York Times.

Key facts

  • Naomi Beckwith ist künstlerische Leiterin der Documenta 16.
  • Beckwith gab zwei erste Interviews: in der Zeit und in der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen (HNA).
  • Sie berichtet von Absagen von Künstlerinnen und Künstlern, die derzeit nicht in Deutschland ausstellen wollen.
  • Beckwith sagt: 'Menschen haben das Recht, zu protestieren und ihre Meinung zu äußern. Davor habe ich keine Angst.'
  • Sie vermeidet eine eigene Positionierung zum Thema Gaza und Israel, verspricht aber, dass von ihrer Documenta keine Gewalt ausgehen werde.
  • Ekaterina Degot ist Intendantin des Steirischen Herbstes; ihr Vertrag läuft Ende 2027 aus.
  • Degot warnt vor einer 'Provinzialisierung' des internationalen Festivals und befürchtet, die erste und letzte ausländische Intendantin gewesen zu sein.
  • Das Festivalmotto 'Red Flags' bezieht sich auf Warnsignale in Gesellschaft und Umwelt; Degot sieht darin eine Gefahr für die Denkfreiheit.
  • Pierre de Meuron spricht in der taz über zehn Jahre Elbphilharmonie und bezeichnet sie als 'Haus für alle'.
  • De Meuron verteidigt den künftig kostenpflichtigen Zugang zur Plaza und betont ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung.
  • William Grimes würdigt in der New York Times den am 14. September gestorbenen Künstler Peter Max.
  • Peter Max wurde in Berlin geboren, emigrierte über Israel nach New York und wurde mit psychedelischen Motiven zur Ikone der 1960er-Gegenkultur.

Entities

Artists

Institutions

  • Documenta
  • Die Zeit
  • Hessische Niedersächsische Allgemeine
  • Steirischer Herbst
  • Der Standard
  • APA
  • taz
  • New York Times
  • Elbphilharmonie

Locations

  • Kassel
  • Deutschland
  • Graz
  • Österreich
  • Berlin
  • Israel
  • New York
  • Nordhessen

Sources