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Medienschau: Great Wealth Transfer, London vs. Paris, KI-Tool für Frauenanteil, Lovis Corinth und Calder-Smoothie

publication · 2026-10-08

In der Donnerstags-Medienschau von Monopol wird der "Great Wealth Transfer" und dessen Auswirkungen auf den Kunstmarkt beleuchtet. Maya Stoilova untersucht im "Art Journal" das Interesse junger Sammler an aufstrebenden Künstlern während der Messen Independent 20th Century und Armory Show. Bei der Independent waren 2026 fast 22 Prozent der angebotenen Werke unter 20.000 Dollar, während 54 Prozent der Ersttagsverkäufe auf der Armory Show Werke zwischen 10.000 und 100.000 Dollar betrafen. Jeni Fulton behandelt den "Great Wealth Transfer". Daniel Cassady und andere diskutieren das Verhältnis von London zu Paris. Naomi Rea stellt ein KI-Tool vor, das den Frauenanteil in Galerieprogrammen analysiert. Gabi Vidal-Irizarry berichtet über den Konflikt zwischen Taylor Ervin und Olivia van Kuiken, und Phillip Pyle thematisiert einen Smoothie im Los Angeles County Museum of Art.

Key facts

  • Der "Great Wealth Transfer" verändert den Kunstmarkt, wobei jüngere Sammler aufstrebende Künstler und niedrigere Preissegmente bevorzugen.
  • Auf der Independent 20th Century lagen 2026 fast 22 Prozent der Werke unter 20.000 Dollar; bei der Armory Show entfielen 54 Prozent der Ersttagsverkäufe auf Werke zwischen 10.000 und 100.000 Dollar.
  • Fast 90 Prozent der von Art Basel und UBS befragten Gen-Z-Sammler behalten geerbte Kunst und kombinieren sie mit eigenen Entdeckungen.
  • London erlebt eine Renaissance, während Paris mit Museen und hohen Verkaufspreisen an Bedeutung gewinnt; 2025 wurden in Paris etwa 23 Millionen Dollar für einen Gerhard Richter und knapp 10 Millionen für einen Modigliani erzielt.
  • Händler Thaddaeus Ropac sieht London als Standort für junge und zeitgenössische Kunst, Paris für historische Positionen.
  • Das KI-Tool von Hall W Rockefeller ermittelt den Frauenanteil im Galerieprogramm: David Zwirner 35 Prozent, Gagosian 27 Prozent, Hauser & Wirth 43 Prozent.
  • Lovis Corinths expressiver Stil war bereits im Frühwerk angelegt und intensivierte sich nach seinem Schlaganfall; seine Selbstporträts zeigen schonungslose Selbstbefragung.
  • Der Smoothie im Los Angeles County Museum of Art ist vom Calder-Brunnen "Three Quintains (Hello Girls)" inspiriert und Teil einer Kooperation mit Erewhon.

Entities

Artists

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Locations

  • London
  • United Kingdom
  • Paris
  • France
  • New York
  • United States
  • Berlin
  • Germany
  • Los Angeles
  • Venice
  • Italy

Sources