Louvre schließt am Montag wegen studentischer Blockade
Am Montag blieb der Louvre geschlossen, nachdem Studierende den Zugang blockiert hatten. Auf seiner Webseite bestätigte das Museum die Schließung und bot Entschuldigungen an; Reservierungen werden automatisch erstattet. Die Gewerkschaft CGT gab bekannt, dass das Museum mindestens bis zum Mittag geschlossen bleiben sollte. Die Studierenden unterstützen Schulproteste und kritisieren angebliche Polizeigewalt. Seit Ende September setzen sich Schülerinnen und Schüler für eine bessere Schulausstattung und mehr Lehrkräfte ein. Diese Aktion folgt einem landesweiten Protesttag gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Zudem jährt sich am Montag der Einbruch im Louvre, bei dem Schmuck im Wert von 88 Millionen Euro gestohlen wurde. Der Kunstmarkt vermeldet ebenfalls Ergebnisse, darunter Verkäufe bei Swann und Nagel.
Key facts
- Der Louvre blieb am Montag, dem 19. Oktober 2026, ganztägig geschlossen.
- Studierende blockierten den Zugang und unterstützen damit Schulproteste.
- Reservierungen für den Schließungstag werden automatisch erstattet.
- Die CGT unterstützt die Aktion, beteiligt sich laut Bericht aber nicht daran.
- Schulproteste laufen seit Ende September und fordern bessere Ausstattung und mehr Lehrkräfte.
- Der landesweite Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten fand zwei Tage zuvor statt.
- Am selben Montag jährt sich der Louvre-Einbruch mit Schmuck im Wert von 88 Millionen Euro.
- Swann versteigerte Eddy Varekamps „Untitled (Two Figures in the Bathroom)“ für 500 Dollar.
- Max Beckmanns „Judith und Holofernes“ von 1912 erzielte bei Nagel 156.000 Euro.
- Sonia Delaunays Brosche „Flamenco“ von 1995 kam bei Quittenbaum für 6500 Euro zum Aufruf.
Entities
Artists
- Eddy Varekamp
- Max Beckmann
- Sonia Delaunay
Institutions
- Louvre
- CGT
- Swann
- Nagel
- Quittenbaum
- WELTKUNST
- dpa
Locations
- Paris
- Frankreich
- New York
- Stuttgart
- München
- Deutschland
- Vereinigte Staaten