Kreml setzt nach Landtagswahlen auf AfD statt auf Merz
Nach den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern herrscht in Moskau keine Unzufriedenheit über die Niederlage der Partei des als „Kriegstreiber“ bezeichneten Friedrich Merz. Die Hoffnungen des Kreml richten sich auf die AfD, während die Linke ignoriert wird. Vor dem Votum wurde in Kreisen Moskauer Germanisten spekuliert, ob Wladimir Putin sich zu den Ergebnissen äußern würde; der Präsident schwieg jedoch nach der Devise, dass der Kavalier genießt und schweigt. Stattdessen sprach Kirill Dmitrjew, Putins Sonderbeauftragter für Investitions- und Wirtschaftszusammenarbeit mit dem Ausland, der sonst mit Donald Trumps Beauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner über die Zukunft der Ukraine verhandelt und dem Amerika vertrauter ist als Deutschland. Überraschend trat Dmitrjew nun als AfD-Experte auf und äußerte sich zu Mecklenburg-Vorpommern und russischem Gas. Weitere Details enthält die aktuelle Ausgabe des Freitag.
Key facts
- Landtagswahlen fanden in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern statt
- Moskau ist nicht unglücklich über die Niederlage der Partei von Friedrich Merz
- Der Kreml hofft auf die AfD und ignoriert die Linke
- Wladimir Putin äußerte sich nicht zu den Wahlergebnissen
- Kirill Dmitrjew ist Putins Sonderbeauftragter für Investitions- und Wirtschaftszusammenarbeit mit dem Ausland
- Dmitrjew verhandelt mit Steve Witkoff und Jared Kushner über die Ukraine
- Dmitrjew trat überraschend als AfD-Experte auf
- Der Artikel erschien in der aktuellen Ausgabe des Freitag
Entities
Artists
- Friedrich Merz
- Wladimir Putin
- Kirill Dmitrjew
- Donald Trump
- Steve Witkoff
- Jared Kushner
- Gerd Meissner
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