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Klaus Dörre analysiert AfD-Erfolg bei Arbeitern in Sachsen-Anhalt

opinion-review · 2026-09-10

In Sachsen-Anhalt wählten 61 Prozent der Beschäftigten die AfD. Der Soziologe Klaus Dörre sieht dies nicht als Protest, sondern als Ausdruck eines tief verwurzelten Gefühls von politischer Machtlosigkeit, das bis in die Betriebe hineinreicht. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter glauben, so Dörre, an eine betriebswirtschaftliche Logik: Zu hohe Forderungen könnten den eigenen Arbeitsplatz gefährden. Diese Denkweise hat sich besonders im Osten Deutschlands fest etabliert und erklärt den Erfolg der AfD unter den Arbeitenden. In einem Interview mit der Wochenzeitung der Freitag erörtert Dörre Themen wie politische Ohnmacht, die Angst vor Deindustrialisierung und gesellschaftliche Konflikte im Kontext von Migration. Er argumentiert, dass kollektive Erfahrungen von Selbstwirksamkeit langfristig die politische Stimmung verändern könnten. Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag zu finden.

Key facts

  • 61 Prozent der Arbeiter in Sachsen-Anhalt wählten die AfD
  • Soziologe Klaus Dörre sieht darin kein Protestphänomen, sondern tief verankertes Gefühl politischer Ohnmacht
  • Viele Arbeiter glauben, zu hohe Forderungen gefährdeten Betrieb und Arbeitsplatz
  • Diese betriebswirtschaftliche Logik hat sich laut Dörre besonders im Osten Deutschlands eingeprägt
  • Dörre spricht über Angst vor Deindustrialisierung und Konflikte in der Migrationsgesellschaft
  • Kollektive Erfahrungen von Selbstwirksamkeit könnten die politische Stimmung langfristig verändern
  • Das Interview erschien bei der Wochenzeitung der Freitag
  • Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe nachlesbar

Entities

Artists

  • Klaus Dörre
  • Hanna Israel

Institutions

  • AfD
  • der Freitag

Locations

  • Sachsen-Anhalt
  • Deutschland

Sources