Kinderarmut in Deutschland: Wenn Verzicht zur Normalität wird
Eine Autorin berichtet, wie sie nach der Erkrankung ihres Mannes zur pflegenden Angehörigen und alleinerziehenden Mutter dreier Kinder wurde. Die Familie fiel in Armut, was für die Kinder vor allem Verzicht bedeutet. Die Autorin beschreibt, dass ihre Kinder im Sommer nicht einmal nach Eis fragen, weil sie verstanden haben, dass die Familie arm ist. Sie kritisiert die mangelnde Unterstützung für arme Kinder in der Gesellschaft, die sich um sie ähnlich wenig kümmere wie um Stadttauben. Der Verzicht habe Folgen: Kinder würden oft zu 'Mini-Kapitalisten', weil sie früh lernen, mit knappen Ressourcen umzugehen. Der Artikel erschien im Freitag und thematisiert die psychosozialen Auswirkungen von Armut auf Kinder.
Key facts
- Autorin wurde pflegende Angehörige und alleinerziehende Mutter dreier Kinder
- Kinder fragen im Sommer nicht nach Eis, weil sie Armut verstanden haben
- Gesellschaft kümmere sich um arme Kinder wie um Stadttauben
- Kinder werden oft zu Mini-Kapitalisten
- Verzicht hat Folgen für Kinder
- Artikel erschien im Freitag
Entities
Institutions
- Der Freitag
Locations
- Deutschland