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Kapitalismuskritik: Michael Jäger knüpft an Harald Welzers Diagnose der Überkomplexität an

opinion-review · 2026-09-28

Im „Freitag“ hat der Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer eine alarmierende Überkomplexität der heutigen Zeit festgestellt und einen „Rückzug“ gefordert. Er führt als Gründe die zerfallende geopolitische Ordnung, die Krise der parlamentarischen Demokratie, den Bedeutungsverlust der deutschen Exportwirtschaft und insbesondere die ökologischen Probleme an. Für Welzer ist die Politik Teil des Problems. In derselben Publikation greift Michael Jäger diese Analyse auf und erinnert daran, dass Karl Marx Überkomplexität als Zeichen einer beginnenden Endzeit des Kapitalismus betrachtete. Marx sah die Logik des Kapitals als ein Streben ins Unendliche. Jägers Beitrag, ebenfalls im „Freitag“ veröffentlicht, bietet eine radikalere Diagnose als Welzers Rückzugsstrategie. Der vollständige Artikel ist unter der angegebenen Quelle verfügbar.

Key facts

  • Harald Welzer diagnostizierte im „Freitag“ eine gefährliche Überkomplexität der Gegenwart.
  • Welzer rief zum „Rückzug“ auf.
  • Als Beispiele nennt Welzer eine zerfallende geopolitische Ordnung, die Krise der parlamentarischen Demokratie, den Bedeutungsverlust der deutschen Exportindustrie und ökologische Verwerfungen.
  • Welzer sieht die Politik als Teil des Problems.
  • Michael Jäger knüpft an Welzers Diagnose an.
  • Jäger erinnert daran, dass Karl Marx Überkomplexität als Symptom einer beginnenden Endzeit des Kapitalismus sah.
  • Marx begriff die Kapitallogik als ein Treiben ins Unendliche.
  • Der Beitrag von Michael Jäger erschien im „Freitag“.

Entities

Artists

  • Harald Welzer
  • Karl Marx
  • Michael Jäger

Institutions

  • Freitag

Locations

  • Deutschland

Sources