Kandinsky-Gemälde „Das bunte Leben“ erzielt 27 Millionen Pfund bei Versteigerung
Wassily Kandinskys Gemälde „Das bunte Leben“ wurde für 27 Millionen Pfund versteigert. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt im Münchner Lenbachhaus wurde es 2023 als NS-Raubkunst eingestuft, nachdem die Süddeutsche Zeitung die Herkunft des Werkes untersucht hatte. Die Auktion in London stellt einen bedeutenden Wendepunkt in der Provenienzforschung und im Umgang mit NS-Raubkunst dar. Der erzielte Preis reflektiert die hohe Nachfrage nach Kandinskys Arbeiten und wirft Fragen zur Restitution auf. Museen in Deutschland sind gefordert, ihre Sammlungen zu überprüfen. „Das bunte Leben“, das 1907 entstand und eine lebendige Szene zeigt, erzielte einen Rekordpreis und unterstreicht die Relevanz investigativer journalistischer Arbeit bei der Aufdeckung von NS-Raubkunst.
Key facts
- Das Gemälde „Das bunte Leben“ von Wassily Kandinsky wurde für 27 Millionen Pfund versteigert.
- Das Werk hing jahrzehntelang im Münchner Lenbachhaus.
- 2023 wurde es aufgrund von Recherchen der Süddeutschen Zeitung als NS-Raubkunst eingestuft.
- Die Versteigerung fand in London statt.
- Der genaue Versteigerungstermin wurde nicht genannt.
- Das Bild entstand 1907 und zeigt eine farbenfrohe Szene mit Figuren.
- Der Verkauf erzielte einen Rekordpreis für ein Kandinsky-Werk.
- Die Einstufung als NS-Raubkunst führte zu Restitutionsforderungen.
Entities
Artists
Institutions
- Lenbachhaus
- Süddeutsche Zeitung
Locations
- München
- Deutschland
- London
- Vereinigtes Königreich