Jens Balzer analysiert die politische Theologie der Nullerjahre
In einem Artikel für die NZZ stellt der Pop-Kritiker Jens Balzer die These auf, dass die Nullerjahre bis heute einen nachhaltigen Einfluss haben. Balzer betont, dass progressive Bewegungen stets auch reaktionäre Elemente enthalten. Das neue Millennium war geprägt von Techno-Euphorie und einer radikalen Individualisierung, die eine vielversprechende Zukunft suggerierten. Doch tatsächlich wurden in den Nullerjahren die Grundlagen für Überwachung, politische Spaltung und neue religiöse Sehnsüchte geschaffen. Der Artikel zieht Parallelen zu aktuellen Entwicklungen: Wladimir Putin sieht sich im Kampf gegen das Böse, während Peter Thiel sich dem Antichristen entgegenstellen möchte. So wird die Rückkehr der politischen Theologie thematisiert. Der Beitrag erschien im Feuilleton der NZZ unter der Rubrik Bücher.
Key facts
- Jens Balzer ist Pop-Kritiker und Autor.
- Der Beitrag erschien in der NZZ im Feuilleton unter Bücher.
- Balzer sagt, was sich progressiv zeigt, habe auch immer eine reaktionäre Seite.
- Die Nullerjahre werden als bis heute prägend beschrieben.
- Das neue Millennium war von Techno-Euphorie und radikaler Individualisierung geprägt.
- In den Nullerjahren wurden laut Balzer Grundlagen für Überwachung, politische Polarisierung und neue religiöse Sehnsüchte gelegt.
- Wladimir Putin ist laut dem Artikel überzeugt, gegen das Böse zu kämpfen.
- Peter Thiel will sich dem Antichrist entgegenstellen, so der Artikel.
- Die politische Theologie ist laut dem Beitrag wieder da.
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