Jason Stanley: „Großer Austausch“-Theorie verdeckt die eigentliche Gefahr im Silicon Valley
Der Faschismusforscher Jason Stanley sieht die tatsächliche Bedrohung nicht allein in der extremen Rechten, sondern im Silicon Valley. Die Theorie vom sogenannten „großen Austausch“ dient weltweit immer wieder als politische Grundlage für den Faschismus. In Europa und den Vereinigten Staaten ist die „White-Replacement-Theorie“ am weitesten verbreitet: Weiße Bevölkerungsgruppen würden durch nicht-weiße Gruppen „ersetzt“, inszeniert von einer geheimnisumwitterten globalen Elite. Zu den Grundprinzipien zählt die Ansicht, Weiße seien eine aussterbende Minderheit. Tech-Milliardäre wie Elon Musk und ihre Plattformen haben solche Vorstellungen verstärkt. Die extreme Rechte fürchtet, weiße Arbeitnehmer würden verdrängt; in den USA folgen daraus gewalttätige Massendeportationen. Der Beitrag erschien beim Freitag und verweist für die vollständige Analyse auf die aktuelle Ausgabe.
Key facts
- Jason Stanley ist Faschismusforscher
- Die „White-Replacement-Theorie“ ist in Europa und den USA die gebräuchlichste Version der Austauschtheorie
- Tech-Milliardäre wie Elon Musk und ihre Plattformen verstärkten die These von Weißen als aussterbender Minderheit
- In den USA werden infolge der Deportationsangst gewalttätige Massendeportationen durchgeführt
- Stanley verortet die eigentliche Bedrohung im Silicon Valley
- Der Beitrag erschien beim Freitag
- Die vollständige Analyse steht in der aktuellen Freitag-Ausgabe
Entities
Artists
- Jason Stanley
- Elon Musk
Institutions
- Freitag
- Silicon Valley
Locations
- Vereinigte Staaten
- Europa