Ido Arad: AfD zeigt "Grundelemente des Faschismus" – Interview über Rassismus und Gaza
Israeli conductor and activist Ido Arad has expressed concerns about the Alternative for Germany (AfD) party, suggesting it exhibits fascist tendencies. Living in Germany since 2003, Arad critiques the party's pervasive racism, which he claims extends even to centrist politics. He has teamed up with Lebanese-Armenian Haig Ghokassian and journalist Kristin Helberg to establish the "Zeit zu Reden" series, aimed at highlighting Palestinian voices in discussions about the Gaza genocide. Arad also addresses the potential for the AfD to gain seats in the Saxony-Anhalt parliament, noting a lack of awareness in Israel regarding the Gaza situation.
Key facts
- Ido Arad ist ein israelischer Dirigent und Aktivist, der seit 2003 in Deutschland lebt.
- Arad sieht in der AfD Grundelemente des Faschismus und kritisiert, dass ihr Rassismus bis in die politische Mitte reicht.
- Er hat mit Haig Ghokassian und Kristin Helberg die Gesprächsreihe „Zeit zu Reden“ initiiert.
- Die Reihe soll die deutsche Debatte über den Genozid in Gaza für palästinensische Perspektiven öffnen.
- Im Interview mit der Freitag spricht Arad über die AfD nach der Wahl in Sachsen-Anhalt.
- Er bezeichnet die Staatsräson als rassistisches Instrument der bürgerlichen Mitte.
- Arad beklagt ein fehlendes Bewusstsein in Israel für die Verbrechen in Gaza.
- Er erwägt erstmals, Deutschland zu verlassen.
- Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt bald erstmals in den Landtag einziehen.
Entities
Artists
- Ido Arad
- Haig Ghokassian
- Kristin Helberg
- Hanna Israel
Institutions
- AfD
- der Freitag
- Zeit zu Reden
Locations
- Deutschland
- Israel
- Sachsen-Anhalt
- Gaza