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Historiker Gil Shohat kritisiert Berliner Antisemitismus-Vereinbarung als einseitig

opinion-review · 2026-10-14

In einem Beitrag für die Wochenzeitung der Freitag äußert Historiker Gil Shohat scharfe Kritik an der Antisemitismus-Vereinbarung in Berlin. Er argumentiert, dass die Linke, die Grünen und die SPD jüdisches Leben durch diese Vereinbarung eher einschränken als schützen, während Palästinenser nur am Rande erwähnt werden. Der Artikel mit dem Titel "Kein Wort zu palästinensischen Opfern hier, bedingungsloses Feiern des Widerstands dort" ist auf freitag.de erschienen und stellt die Frage, wessen Leid man wahrnimmt. Shohat beleuchtet die gespaltene Debatte in Berlin über Israel und Palästina und weist darauf hin, dass ein staatliches Gedenken am 7. Oktober 2023 Palästinenser konsequent ignorierte. Gleichzeitig gab es marginale Versuche, das Gedenken an israelische Opfer durch den bewaffneten Kampf zu ersetzen.

Key facts

  • Der Historiker Gil Shohat veröffentlichte einen Gastbeitrag auf freitag.de.
  • Shohat kritisiert die Berliner Antisemitismus-Vereinbarung als einschränkend für jüdisches Leben.
  • Linke, Grüne und SPD werden namentlich als Verantwortliche genannt.
  • Palästinenser kommen in der Vereinbarung laut Shohat nur am Rande vor.
  • Ein staatliches Gedenken an den 7. Oktober 2023 blendete Palästinenser konsequent aus.
  • In New York wurde Zohran Mamdani bei einer Gedenkveranstaltung besatzungskritischer Israelis als Verräter beschimpft.
  • Der Beitrag fragt, ob man sich entscheiden müsse, wessen Leid man sehe.
  • Zivilgesellschaftliche Gruppen versuchten, an den für viele Jüdinnen und Juden traumatisierenden Tag zu erinnern.

Entities

Artists

  • Gil Shohat
  • Zohran Mamdani

Institutions

  • Der Freitag
  • Linke
  • Grüne
  • SPD

Locations

  • Berlin
  • Deutschland
  • New York
  • USA
  • Israel
  • Palästina

Sources