ARTFEED — Contemporary Art Intelligence

Giuliano Musio veröffentlicht Pinocchio-Roman über Väter, Lügen und Identität

publication · 2026-09-11

Giuliano Musio bringt einen Roman heraus, der die Geschichte von Pinocchio in eine tiefgründige Erzählung über Identität, Erinnerung und einen Vater verwandelt, der zu viel weiß und zu lange schweigt. Diese Erzählung bezieht sich auf Carlo Collodis Pinocchio von 1883, in dem die Holzfigur nur zweimal eine längere Nase bekam: einmal, als sie der Fee vier verlorene Goldstücke vorlog, und ein weiteres Mal, als sie sich selbst als „braven Jungen“, der gerne lernt, bezeichnete. Obwohl es nur zwei kleine Lügen waren, hat sich das Bild der wachsenden Nase fest etabliert, da die eigentliche Botschaft des Märchens inzwischen an Bedeutung gewonnen hat. In diesem Jahr sorgte Pinocchio für Aufsehen, als ein Rentner ihn mit Friedrich Merz in sozialen Medien verglich; ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet und anschließend eingestellt. Die vollständige Rezension von Philipp Haibach erschien im Freitag.

Key facts

  • Giuliano Musio veröffentlicht einen Roman, der den Pinocchio-Stoff neu deutet
  • Der Roman handelt von Identität, Erinnerung und einem Vater, der zu viel weiß und zu lange schweigt
  • Carlo Collodis Pinocchio erschien 1883
  • In Collodis Roman wuchs Pinocchio nur zweimal die Nase
  • Die erste Lüge betraf die verlorenen vier Goldstücke gegenüber der Fee
  • Die zweite Lüge war die Selbstbezeichnung als „braver Junge“, der gern lerne
  • 2025 verglich ein Rentner auf Social Media Friedrich Merz mit Pinocchio
  • Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet und wieder eingestellt
  • Der Beitrag stammt von Philipp Haibach und erschien im Freitag

Entities

Artists

Institutions

  • Freitag

Locations

  • Deutschland

Sources