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Friedrich Merz und die antisowjetischen Ressentiments: Eine verdrängte Geschichts-Episode

opinion-review · 2026-09-17

Am Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt betonte Friedrich Merz, dass er von seinem Kurs gegenüber Russland „keinen Millimeter“ abweichen werde. Der Freitag-Autor Lutz Herden verbindet diese Rhetorik mit antisowjetischen Vorurteilen, die nach 1945 aufkamen. Merz' Aussage, die Freiheit müsse „gerade jetzt gegen Russland verteidigt“ werden, fällt in einen Krieg, dessen Frontlinien sich täglich verändern und dessen Eskalation bis nach Europa reicht. Der Artikel hinterfragt die Gründe für diese Besessenheit sowie die gereizte Dummheit einer Rhetorik, die anheizt statt abzurüsten. Herden argumentiert, dass Merz' Äußerung nahelegt, der Ukraine-Konflikt sei auch ein Krieg Deutschlands gegen Russland, der auf fremdem Boden ausgetragen wird. Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag zu finden.

Key facts

  • Friedrich Merz erklärte am Tag nach der Sachsen-Anhalt-Wahl, er werde von seinem Russland-Kurs „keinen Millimeter“ abweichen
  • Merz sagte, die Freiheit müsse „gerade jetzt gegen Russland verteidigt“ werden
  • Der Freitag-Autor Lutz Herden verknüpft Merz' Rhetorik mit antisowjetischen Ressentiments, die sich nach 1945 entluden
  • Der Text verweist auf einen Krieg, dessen Fronten sich an manchen Tagen um Kilometer verschieben
  • Eskalationsszenarien des Krieges führen laut dem Beitrag mitten nach Europa
  • Herden fragt nach der Obsession und der gereizten Stupidität einer Rhetorik, die anheizt statt abzurüsten
  • Der Autor legt nahe, dass es sich beim Ukraine-Krieg längst auch um einen Krieg Deutschlands gegen Russland handelt
  • Der vollständige Beitrag erscheint in der aktuellen Ausgabe des Freitag

Entities

Artists

  • Friedrich Merz
  • Lutz Herden

Institutions

  • Freitag

Locations

  • Sachsen-Anhalt
  • Deutschland
  • Russland
  • Ukraine
  • Europa

Sources