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Freitag Essay: Linke Debatten über die Eskalation der Schülerproteste in Frankreich am 17. und 18. Oktober

opinion-review · 2026-10-20

In einem Beitrag für die Wochenzeitung Der Freitag setzt sich die Autorin Marlen Hobrack mit der linken Rezeption der sogenannten Schülerproteste in Frankreich auseinander, die am 17. und 18. Oktober dramatisch eskalierten. Ausgangspunkt ist ein virales Video über einen Comicladen-Besitzer, das nach Einschätzung der Autorin eine verstörende Gegenerzählung zu den Deutungen der Ausschreitungen liefert. Hobrack beschreibt, dass ihr linkes Facebook-Umfeld die Randale überwiegend feiere, als breche sich darin ein authentischer Protest verarmter Massen Bahn und als sei dies der Vorabend einer Revolution gegen die herrschende Klasse. Zugleich beobachtet sie die Verbreitung von Verschwörungstheorien, wonach die Randalierer von der Polizei oder von Russen als agents provocateurs eingesetzt worden seien. Die Autorin nennt diese Mischung aus Freude über Ausschreitungen und Spekulation über angebliche Drahtzieher eine merkwürdige Verblendung und stellt die Frage, wie man darauf reagieren solle. Der vollständige Text ist in der aktuellen Ausgabe des Freitag erschienen.

Key facts

  • Der Beitrag erschien in der Wochenzeitung Der Freitag und stammt von Marlen Hobrack.
  • Die sogenannten Schülerproteste in Frankreich eskalierten am 17. und 18. Oktober dramatisch.
  • Ein virales Video über einen Comicladen-Besitzer bildet den Ausgangspunkt des Textes.
  • Viele Linke deuteten die Ausschreitungen laut Autorin als Vorboten einer Revolution.
  • In linken Online-Diskussionen kursierten Verschwörungstheorien über Polizei oder Russen als angebliche Drahtzieher.
  • Die Autorin bezeichnet diese Deutungen als Verblendung.
  • Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Freitag-Ausgabe abrufbar.

Entities

Artists

  • Marlen Hobrack

Institutions

  • Der Freitag
  • Facebook

Locations

  • Frankreich
  • Russland

Sources