Drohnenvorfall in Leipzig: Harald Kujat warnt vor Eskalation mit Russland
Am 5. August wurde am Flughafen Leipzig eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne entdeckt, die vermutlich auf ukrainische Antonow-Frachtmaschinen abzielte, die NATO-Hilfsflüge durchführen. Mitte August stießen Ermittler auf eine zweite Drohne sowie Rückstände des Sprengstoffs Hexogen, jedoch gibt es bislang keinen gesicherten Beweis für die Urheberschaft. Kanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte, dass die „Angreifer dafür bezahlen würden“, ohne einen bestimmten Verantwortlichen zu benennen. Währenddessen eskaliert der Krieg in der Ukraine: Russische Angriffe richten sich gegen die Hafenanlagen von Odessa, und nach ukrainischen Drohnenschlägen brennen russische Raffinerien. Präsident Selenskyj sieht kaum Chancen auf baldige Verhandlungen zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit. Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr, warnt vor einem möglichen Konflikt mit Russland und kritisiert Merz' Forderung als abenteuerlich, während er eine überlegte Reaktion fordert.
Key facts
- Am 5. August wurde am Leipziger Flughafen eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt.
- Die Drohne war mutmaßlich gegen ukrainische Antonow-Frachtmaschinen gerichtet, die NATO-Hilfsflüge fliegen.
- Mitte August wurde eine zweite Drohne mit Resten des Sprengstoffs Hexogen gefunden.
- Es gibt bislang keinen gesicherten Beweis für die Urheberschaft.
- Kanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte an, die Angreifer würden bezahlen.
- Russland attackiert Odessas Hafenanlagen, russische Raffinerien brennen nach ukrainischen Drohnenschlägen.
- Präsident Selenskyj rechnet zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit kaum noch mit baldigen Verhandlungen.
- Harald Kujat warnt vor einem Zusammenstoß mit Russland und kritisiert die Forderung von Merz als abenteuerlich.
Entities
Institutions
- NATO
- Bundeswehr
Locations
- Leipzig
- Deutschland
- Halle/Leipzig
- Ukraine
- Russland
- Odessa