Die Linke fällt in Sachsen-Anhalt auf historisches Tief von 8,6 Prozent
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021 erlebte Die Linke einen historischen Rückgang: Mit nur 8,6 Prozent der Stimmen fiel die Partei erstmals seit 1990 unter die Zehn-Prozent-Marke und erzielte ihr schlechtestes Resultat in diesem Bundesland. Im Vergleich zur Wahl 2021 büßte sie etwa 2,5 Prozentpunkte ein, obwohl die Wahlbeteiligung einen Rekordwert erreichte. Von 1994 bis 2002 lag die Partei stabil bei etwa 20 Prozent und erreichte 2006 sowie 2011 sogar fast 25 Prozent. Selbst die PDS, die Nachfolgepartei der SED, hatte 1990 mit zwölf Prozent ein besseres Ergebnis. Taktisches Wahlverhalten und die Konkurrenz durch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnten mögliche Ursachen sein. Die Linke sucht nun nach Lösungen, wobei eine Idee von Wagenknecht als möglicher Ausweg diskutiert wird.
Key facts
- Die Linke erreichte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 8,6 Prozent der Stimmen.
- Dies ist das schlechteste Ergebnis der Partei in Sachsen-Anhalt seit 1990.
- Die Partei verlor gegenüber 2021 etwa 2,5 Prozentpunkte.
- Die Wahlbeteiligung stieg auf einen Rekordwert.
- Von 1994 bis 2002 lag Die Linke stabil bei rund 20 Prozent.
- 2006 und 2011 erreichte die Partei fast 25 Prozent.
- Die PDS erzielte 1990 zwölf Prozent.
- Taktisches Wahlverhalten und die Konkurrenz durch das BSW werden als Gründe diskutiert.
Entities
Institutions
- Die Linke
- PDS
- BSW
Locations
- Sachsen-Anhalt
- Magdeburg