Daphne Weber fragt nach dem „Aber" in den Positionen der Linken zu Jüdinnen und Juden
In einem Artikel für die Zeitschrift Freitag beleuchtet die Autorin Daphne Weber die fehlende klare Solidarität der Partei Die Linke in bestimmten Angelegenheiten. Sie identifiziert ein wiederkehrendes Muster, das sie als „Doppelformeln“ bezeichnet: Das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 wird stets im Zusammenhang mit den Kriegsverbrechen in Gaza erwähnt; die Forderung nach Sicherheit für Männer mit Kippa wird ergänzt durch die nach Sicherheit für Frauen mit Kopftuch; die Verurteilung des russischen Krieges wird mit einer Kritik an der NATO verknüpft. Weber hinterfragt, warum die Positionen zur Sicherheit von Jüdinnen und Juden, zur Unterstützung der angegriffenen Ukraine und zu den Verbrechen vom 7. Oktober nicht isoliert betrachtet werden können. Sie spricht von einem „Geraune“ unter diesen Doppelformeln und verweist auf die aktuelle Ausgabe des Freitag für weitere Details. Der Beitrag ist eine kritische Analyse der Kommunikationsstrategie der Partei Die Linke.
Key facts
- Die Autorin des Beitrags ist Daphne Weber.
- Der Beitrag erscheint in der Zeitschrift Freitag.
- Thema ist die Positionierung der Partei Die Linke zu Jüdinnen und Juden.
- Als Beispiel dient das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023.
- Weber kritisiert die Verbindung mit den Kriegsverbrechen in Gaza.
- Ein weiteres Beispiel ist die Doppelformel zu Kippa und Kopftuch.
- Auch der russische Krieg und die Nato werden als Doppelformel genannt.
- Die Autorin fragt, warum eindeutige Solidarität nicht für sich stehen kann.
Entities
Artists
- Daphne Weber
Institutions
- Die Linke
- Hamas
- Nato
- Freitag
Locations
- Gaza
- Russland
- Ukraine