Boris Eldagsen: Promptografie und die Debatte um KI-Bilder
Im Monopol-Podcast "Fantasiemuskel" äußert sich Boris Eldagsen, eine bedeutende Persönlichkeit in der Diskussion über KI und Bildkultur, zu kreativer Freiheit und der Notwendigkeit von Reibung in der Kunst. Eldagsen, der seine künstlerische Laufbahn mit Zeichnungen begann und später Fotografien inszenierte, nutzt seit einigen Jahren KI, um "ohne materielle Einschränkungen" aus seiner Vorstellungskraft zu schöpfen. Er unterscheidet zwischen fotografierten und generierten Bildern, wobei er letztere als "Promptografien" bezeichnet, da sie durch einen Prompt entstehen. 2023 sorgte er für Aufsehen, als er den Sony World Photography Award gewann, aber ablehnte, weil seine Einreichung eine Promptografie war. Für Eldagsen ist die Qualität des Kunstwerks stark von der Erfahrung und dem Wissen des Künstlers abhängig.
Key facts
- Boris Eldagsen ist eine prominente Stimme in der Debatte um KI und Bildkultur.
- Er lehnte 2023 den Sony World Photography Award ab, weil er eine Promptografie statt einer Fotografie eingereicht hatte.
- Eldagsen begann mit Zeichnen, inszenierte dann Fotografien und arbeitet seit einigen Jahren mit KI.
- Er bezeichnet KI-generierte Bilder als 'Promptografien'.
- Der Unterschied zwischen Fotografie und Promptografie: Licht vs. Prompt.
- Eldagsen nutzt einen multimodalen 'Latent Space' aus Text, Bild und Ton.
- Er betont den kognitiven 'Entscheidungsmuskel' des Künstlers als zentral.
- Der Podcast 'Fantasiemuskel' wird von Friedrich von Borries und Alexander Doudkin moderiert.
Entities
Artists
- Boris Eldagsen
Institutions
- Monopol
- Sony World Photography Awards